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Ferrdrakon K

Kaliumvolldünger

Anwendungsbereich

Für stark bepflanzte Starklichtbecken kann Kalium zum limitierenden Faktor werden, zumal viele Pflanzen Kalium weit über ihren Bedarf hinaus anreichern.

Einige Pflanzen reagieren aber sehr empfindlich auf zu wenig verfügbares Kalium (z.B. Alternanthera [Papageienblatt] - und Ammania [Cognacpflanze] - Arten). Die Symptome sind plötzliche Wachstumsstockungen und Verkrüppelungen der sich neu bildenden Blätter.
Hier kann die Grunddüngung mit Ferrdrakon durch Ferrdrakon K ergänzt werden, das einen höheren Anteil Kalium, mehr Magnesium und etwas Calcium enthält.
Der Gehalt an Eisen, Mangan und den anderen Spurenelementen mußte auf die Hälfte gegenüber Ferrdrakon reduziert werden, weil die Löslichkeit der Kaliumsalze zu klein ist, um das gewünschte Verhältnis zwischen Kalium, Eisen und den anderen Spurenelementen ohne Kompromisse einstellen zu können.

 

Ferrdrakon K FlaschenFerrdrakon K 3 l KanisterFerrdrakon K 5 l Kanister

 

Darreichungsformen

Fertige Lösung - Pulvermischung

Die zwei angebotenen Darreichungsformen unterscheiden sich in der Zusammensetzung nur unwesentlich. Die angegebenen Mengen an Düngestoffen und Spurenelementen sind in beiden Präparaten gleichermaßen enthalten.

Die Pulvermischung muß erst in der angegebenen Menge Wasser aufgelöst werden (Anleitung). Die Lösung ist dagegen sofort verwendbar.

 

Dosierung

Ferrdrakon K soll immer nur eine Teil der Ferrdrakon-Dosierung ersetzen. Man geht von der errechneten oder bewährten Dosis an Ferrdrakon aus und ersetzt einen Teil durch die doppelte Menge an Ferrdrakon K. Bei alleiniger Gabe wäre die Kaliumzufuhr in praktisch allen Fällen zu hoch.

Für diesen ersetzten Teil ist die Kalium- und Magnesiumzufuhr 20 mal so hoch wie vorher.

Man sollte anfangs nur einen kleinen Teil (eine vernünftiger Anfangswert beträgt 20 - 30 %) der Ferrdrakon-Dosis durch Ferrdrakon K ersetzen und die ersetzte Menge nur langsam steigern. Dabei die Wirkung beobachten: wenn keine Wachstumsverbesserung mehr erfolgt und/oder Probleme mit Algen auftreten, muß man die Ersetzungsquote wieder reduzieren.

Es ist die tägliche Zugabe zu bevorzugen, damit es nicht durch eine wöchentlich sprunghaft steigende Kaliumkonzentration zu verstärktem Algenwachstum kommt.
Ausnahmsweise kann man bei ansonsten täglicher Düngung bei größeren Wasserwechseln das Frischwasser mit der halben Dosis (10 ml / 100 l Frischwasser) direkt aufdüngen.

Es wird ein Mindestwasserwechsel von 25 % alle 2 Wochen vorausgesetzt. Mehr schadet natürlich nicht, sondern ist höchst sinnvoll. In diesem Zusammenhang sei an die alte Regel erinnert: „Der beste Filter ist der Eimer des Aquarianers!”.

 

Optimaler Eisengehalt: 0,05 - 0,1 mg/l
Optimaler Kaliumgehalt: ~ 10 - 15 mg/l

 

Haltbarkeit

  • Lösung: Dunkel (die Metall-Chelat-Komplexe sind UV-empfindlich) und kühl gelagert - Mindesthaltbarkeit 2 Jahre.
  • Pulvermischung: Dunkel und vor Feuchtigkeit geschützt - Haltbarkeit nahezu unbegrenzt.

Die gelieferte Lösung hat normalerweise eine hellgelbe bis dunkelbraune Färbung. Einiger Zeit nach Luftzutritt kann sich die Färbung bis zu einem tiefem Braun- oder Grünschwarz vertiefen, bleibt dabei aber immer klar. An der Wirkung des Düngers ändert sich dadurch nichts.

Um einen möglichen Befall mit Pilzen oder Bakterien zu vermeiden, wurde ein harmloses und gut verträgliches Konservierungsmittel zugesetzt (Methylparaben).

 

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