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Phosphat-Verbrauch zu hoch?

Autor:
Andreas Kremser
Erstellt am:
Samstag, 01. Mai 2010
Zuletzt bearbeitet am:
Dienstag, 25. Mai 2010
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Antwort

Ich habe angefangen mit Eudrakon P den PO4-Gehalt zu erhöhen. Schon am nächsten Tag oder sogar nach wenigen Stunden ist Phosphat schon wieder nicht nachweisbar, obwohl ich die empfohlene Menge zugegeben habe!

 

  • Insbesondere in Becken, die lange sehr knapp an Phosphat waren, ist der Verbrauch teilweise gigantisch. Die Pflanzen füllen ihre Speicher auf, aber auch jede Oberfläche im Aquarium bindet PO4 adsorptiv (inkl. Filterinhalt, Scheiben und Bodengrund). Das kann dazu führen, daß schon nach sehr kurzer Zeit kein PO4 mehr messbar ist.
    Nach normalerweise längstens 2 - 3 Wochen sind die Speicher der Pflanzen aufgefüllt und alle Oberflächen abgesättigt. Nun sollte der Phosphatbedarf auf den laufenden Verbrauch der Pflanzen sinken (üblicherweise nur ein Bruchteil des Startbedarfs).
  • Wir empfehlen gar keine Zugabemenge, das ist ein gängiges Mißverständnis.
    Die Anleitung beschreibt nur die Menge, die nötig ist, um in einer bestimmten Wassermenge den PO4-Gehalt um einen bestimmten Betrag zu erhöhen. Damit ist keine Aussage über den Verbrauch verbunden. Dieser läßt sich nämlich in der Regel nicht vorhersagen und ist daher für jedes Becken durch den Betreiber zu ermitteln, indem man einige Tage die Zugabemenge und die Differenz zwischen theoretisch ausgerechnetem und praktisch gemessenem Phosphatgehalt notiert. Dividiert man diese Differenz durch die Anzahl der Tage des Beobachtungszeitraums, so erhält man den momentanen, täglichen PO4-Verbrauch.