Iod

Iod/Iodid

wird zur Aufrechterhaltung von Zellfunktionen und zum Aufbau von Hormonen und Abwehrstoffen sowie zur Gewebebildung benötigt.
Die sehr geringe Bedarfsmenge macht die konventionelle Dosierung recht schwierig, da hier oft zu große Konzentrationssprünge erfolgen.

Ein Mangel an Iod zeigt sich beispielsweise, wenn die Polypen großpolypiger Steinkorallen oder Scheibenanemonen nicht mehr zur vollen Größe expandieren oder deren Farben verblassen. Ein Zuviel, wie es braun gefärbte Niederschläge im Becken anzeigen, sollte jedoch ebenfalls vermieden werden.

Auch die Wirbellosen des Süßwassers profitieren von einer Iod-Substitution. Häufige Häutungsprobleme, verminderte Vermehrungsfreude und unerklärliche Ausfälle können so vor allem in den Iodmangelgebieten Mitteleuropas vermieden werden.

Fluorid

Fluoride werden die Salze des hochgiftigen Halogen-Gases Fluor genannt. Sie haben aber gänzlich andere Eigenschaften als das Gas selbst.

Im Meerwasser ist Fluorid durchschnittlich mit ca. 1,5 mg/l enthalten. Da Fluorid mit allen Erdalkalimetallen (z.B. Mg, Ca, Sr) schwerlösliche Verbindungen bildet und auch in Steinkorallen-Skeletten mit bis zu 1 075 mg/kg stark angereichert wird, unterliegt Fluorid im Meerwasserbecken einem stetigen Verbrauch.

Möglicherweise stabilisiert der Einbau in die Kalk-Skelette der Steinkorallen deren metastabile Aragonit*-Struktur ähnlich, wie man es von Strontium und Barium vermutet.

* Aragonit ist eine Kalk-Modifikation, die unter den Bedingungen des Meerwasserbeckens nur metastabil ist. Stabil wäre Calcit.
Würde der Aragonit nicht durch den Einbau von Fremdionen stabilisiert werden, würde er sich mehr oder weniger rasch in Calcit umwandeln und dabei die Struktur der Korallen-Skelette zerstören.

Bor

Bor ist mit 4,6 mg/l im Meerwasser eines der häufigeren Elemente. Alle Pflanzen, auch Meeres- und Symbiosealgen, benötigen Bor als Spurennährstoff.

Eine Ausfällung kann vor allem bei höheren pH-Werten, insbesondere bei Calciumhydroxid-Zufuhr, als Calciumborat erfolgen.

Iod/Iodid wird zur Aufrechterhaltung von Zellfunktionen und zum Aufbau von Hormonen und Abwehrstoffen sowie zur Gewebebildung benötigt. Die sehr geringe Bedarfsmenge macht die konventionelle... mehr erfahren »
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Iod

Iod/Iodid

wird zur Aufrechterhaltung von Zellfunktionen und zum Aufbau von Hormonen und Abwehrstoffen sowie zur Gewebebildung benötigt.
Die sehr geringe Bedarfsmenge macht die konventionelle Dosierung recht schwierig, da hier oft zu große Konzentrationssprünge erfolgen.

Ein Mangel an Iod zeigt sich beispielsweise, wenn die Polypen großpolypiger Steinkorallen oder Scheibenanemonen nicht mehr zur vollen Größe expandieren oder deren Farben verblassen. Ein Zuviel, wie es braun gefärbte Niederschläge im Becken anzeigen, sollte jedoch ebenfalls vermieden werden.

Auch die Wirbellosen des Süßwassers profitieren von einer Iod-Substitution. Häufige Häutungsprobleme, verminderte Vermehrungsfreude und unerklärliche Ausfälle können so vor allem in den Iodmangelgebieten Mitteleuropas vermieden werden.

Fluorid

Fluoride werden die Salze des hochgiftigen Halogen-Gases Fluor genannt. Sie haben aber gänzlich andere Eigenschaften als das Gas selbst.

Im Meerwasser ist Fluorid durchschnittlich mit ca. 1,5 mg/l enthalten. Da Fluorid mit allen Erdalkalimetallen (z.B. Mg, Ca, Sr) schwerlösliche Verbindungen bildet und auch in Steinkorallen-Skeletten mit bis zu 1 075 mg/kg stark angereichert wird, unterliegt Fluorid im Meerwasserbecken einem stetigen Verbrauch.

Möglicherweise stabilisiert der Einbau in die Kalk-Skelette der Steinkorallen deren metastabile Aragonit*-Struktur ähnlich, wie man es von Strontium und Barium vermutet.

* Aragonit ist eine Kalk-Modifikation, die unter den Bedingungen des Meerwasserbeckens nur metastabil ist. Stabil wäre Calcit.
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Eine Ausfällung kann vor allem bei höheren pH-Werten, insbesondere bei Calciumhydroxid-Zufuhr, als Calciumborat erfolgen.

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