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  1. #1
    Matthias ist offline Neuer Benutzer
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    Standard UVC-Klärer, Eisen und Pinselalgen

    Hallo,

    seit einiger Zeit betreibe ich einen 36W UVC-Klärer an einem 240l-Becken.
    Zuerst sollte er nur im Falle eines Krankheitsausbruches "desinfizieren", da ich wegen der Garnelen im Becken kaum Medikamente einsetzen kann. Versuche haben aber ergeben, dass mit eingeschaltetem Klärer der Laich der Scalare nicht mal in Ansätzen verpilzt und die Corydoras sogar ohne Wasserwechsel regelmäßig ablaichen. Durch die geringere Keimdichte fühlen sich die Fische anscheinend wohler.
    Aus diesen Gründen möchte ich den Klärer eigentlich im Dauerbetrieb betreiben, wenn da nicht die Nebenwirkungen wären.
    Echinodorus major zeigte starke Mangelerscheinungen, Hydrocotyle leucocephala hatte leichte Mangelerscheinungen und wuchs kaum und Bacopa monnieri hat das Wachstum komplett eingestellt.
    Tägliche Gaben von Daydrakon in der empfolenen Dosierung brachten keine Abhilfe, Eisen war mit den üblichen Tests nie nachweisbar. Nun habe ich die Zugabe von Daydrakon schrittweise auf 2 mal 5ml täglich erhöht und meinen Pflanzen geht es wieder gut, Eisen ist in geringsten Mengen (Indikatorverfärbung feststellbar aber noch weit unter 0,1mg/l) nachweisbar.
    Wenn sich nun nicht Pinselalgen als Untermieter aufgrund des vielen ausgefallenen Eisens eingeschlichen hätten, wäre alles ok.
    Meine Frage ist nun, ob es eine Möglichkeit gibt trotz des zugegebenermaßen sehr starken Klärers den Pflanzen genügend Eisen zuzuführen, ohne eine Pinselalgenplage hervorzurufen.

    Viele Grüße

    Matthias







  2. #2
    Avatar von Andreas Kremser
    Andreas Kremser ist offline Administrator
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    Standard Re: UVC-Klärer, Eisen und Pinselalgen

    Hallo,
    > Meine Frage ist nun, ob es eine Möglichkeit gibt
    > trotz des zugegebenermaßen sehr starken Klärers

    Stimmt, ich hatte schon bei 25 Watt auf 500 l Probleme (als ich testweise für einige Monate einen UV-Klärer in Betrieb hatte).

    > den Pflanzen genügend Eisen zuzuführen, ohne eine
    > Pinselalgenplage hervorzurufen.

    Ich kann nur einige Ideen zur Verfügung stellen.
    Citrat ist ein rel. schlechter Komplexbildner und wird auch aufgrund der leichten biologischen Abbaubarkeit selten eingesetzt (-> Sauerstoffverbrauch). Aber der Citrat-Komplex ist nicht lichtempfindlich.
    Es wäre daher eine Möglichkeit dem Dünger noch zusätzlich Zitronensäure zuzugeben, um das Eisen wenigstens etwas länger in Lösung zu halten.
    Oder man gibt einfach etwas Zitronensäure ins Becken.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  3. #3
    Matthias ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Re: UVC-Klärer, Eisen und Pinselalgen

    Hallo Andreas,

    das lässt ja hoffen...

    Allerdings habe ich keine Ahnung, was ich unter "etwas Zitronensäure" verstehen soll, ich würde jetzt mal 2 - 5% der zugegebenen Düngermenge schätzen.
    Gibt es Zitronensäure als Pulver in der Apetheke? Die Zitronensäure aus dem Küchenbedarf wird ja unerwünschte Zusätze enthalten und wie ich gerade ergooglet habe ist der Saft aus Zitronen auch noch keine reine Zitronensäure...
    Oder kann man bei den geringen Mengen die Unreinheit vernachlässigen?

    Viele Grüße

    Matthias

  4. #4
    Avatar von Andreas Kremser
    Andreas Kremser ist offline Administrator
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    Standard Re: UVC-Klärer, Eisen und Pinselalgen

    Hallo,
    die Zitronensäure aus dem Küchenbereich (zumindest wenn es sich um ein Nahrungsmittel handelt - Backwaren - und nicht um ein Reinigungsmittel) dürfte sehr sauber sein, in der Regel DAB-Qualität. Die kann man auf jeden Fall verwenden.
    Ich würde da ganz pragmatisch vorgehen (ich könnte zwar irgendwas ausrechnen, aber auf Basis welcher Annahmen?), täglich morgens erst mal eine kräftige Messerspitze zugeben und beobachten, ob sich dadurch überhaupt irgendwas verändert.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  5. #5
    Matthias ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Re: UVC-Klärer, Eisen und Pinselalgen

    Hallo,

    ich war in der Apotheke und habe kristalline Zitronensäure besorgt und dann experimentiert:
    Ich habe pH, kH, und Fe gemessen, 4g Zitronensäure ins Becken gegeben und 1h gewartet, danach nochmals gemessen und keine Änderung festgestellt (eigentlich habe ich auch keine erwartet, aber man ist ja neugierig). Dann habe ich 5ml Daydrakon zugegeben und wieder eine Stunde gewartet und danach Fe gemessen. Leider war kein Unterschied zu den Messungen ohne Zitronensäure feststellbar, es war wieder nur extrem wenig Fe (< 0,1mg/l) nachzuweisen.
    Ich gehe davon aus, dass 1h ausreicht, um die Zitronensäure gleichmäßig zu verteilen, da ja auch die Fe-Konzentration in dieser Zeit drastisch abnimmt. Als Filter verwende ich einen Eheim 2228 ungedrosselt und der Klärer befindet sich im Hauptstrom.

    Für morgen habe ich 2 x 5ml Daydrakon mit jeweils 2g Zitronensäure vorbereitet, vielleicht ergibt das bessere Ergebnisse.

    Viele Grüße

    Matthias

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