DRAK Kopf-Graphik
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  1. #1
    Dirk Otto ist offline Neuer Benutzer
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    Standard nahezu Drak-"Plagiat" ;-)

    Hallo,

    beim lesen dieser http://fermendo.de/ Düngerrezeptur musste ich schmunzeln.
    Bis auf wenige Details eine DRAK-Kopie. Höflichkeitshalber wurden die Dosierungen großteils geringfügigst abgeändert.
    Teilweise wurde dieser Dünger um Elemente des Daydrakon ergänzt (z.B. Kaliumaluminiumsulfat, Lithiumchlorid).
    Drei geringfüge Änderungen beim Mangan, Kobalt und Bor.
    Die Komplexbildner und ihre Menge stimmen wieder frappierend überein. Bei der Ascorbinsäure machte man sich nicht einmal die Mühe die letzte Stelle hinter dem Komma zu ändern.

    Ist das in Wirklichkeit ein Dünger aus dem Hause Kremser, der nur unter einem anderen Namen vertrieben wird?

    Gruß,
    Dirk

  2. #2
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard Re: nahezu Drak-"Plagiat" ;-)

    Hallo,
    > beim lesen dieser Düngerrezeptur musste ich
    > schmunzeln.

    wo wurde denn das gefunden? Google hat es noch nicht im Index.

    > Drei geringfüge Änderungen beim Mangan, Kobalt und
    > Bor.

    Es wurde wohl verwendet was gerade verfügbar war.

    > Ist das in Wirklichkeit ein Dünger aus dem Hause
    > Kremser, der nur unter einem anderen Namen
    > vertrieben wird?

    Nein, damit habe ich nichts zu tun. Es handelt sich um eines der Nachahmerpräparate von Ferrdrakon, die es inzwischen gibt.

    Kann man wohl wenig dagegen machen.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  3. #3
    Dirk Otto ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Re: nahezu Drak-"Plagiat" ;-)

    Hallo Andreas,


    >wo wurde denn das gefunden?

    ich wurde durch die Lektüre eines Beitrages in Olaf Deters Forum darauf aufmerksam.

    >Es wurde wohl verwendet was gerade verfügbar war.

    An Natriumfluorid beispielsweise kommt man auch nicht so ohne weiteres ran.
    Als ich es mal bestellt habe, musste ich den beruflich veranlassten Verwendungszweck dokumentieren.
    Evtl. ist das beim Kaliumborfluorid einfacher- keine Ahnung. Vielleicht liefert aber auch Fa. Omikron solche Sachen gar nicht mehr aus ;-)

    Wobei das Fluor sowieso recht schnell sich mit Calcium zusammenfinden dürfte und dem Wasser verloren geht.
    Aber das ist nun ein anderes Thema...

    >Es handelt sich um eines der Nachahmerpräparate von Ferrdrakon, die es inzwischen gibt.

    Offensichtlich. Man hätte der Höflichkeit halber aber auch etwas stärker modifizieren können ;-)


    Mal ne Frage am Rande: Warum packst Du dem Ferrdrakon nicht auch noch etwas Kupfersulfat, Kaliumaluminiumsulfat und Lithiumchlorid dazu???
    Beim Natriumfluorid verstehe ich das ja- aber bei den genannten Salzen dürfte es doch keine Ausfällungen geben,oder?


    Gruß,
    Dirk

  4. #4
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard Re: nahezu Drak-"Plagiat" ;-)

    Hallo,
    > An Natriumfluorid beispielsweise kommt man auch
    > nicht so ohne weiteres ran.

    Aber wer an NaBF4 kommt, sollte mit NaF keine Probleme haben.

    > Wobei das Fluor sowieso recht schnell sich mit
    > Calcium zusammenfinden dürfte und dem Wasser
    > verloren geht.
    > Aber das ist nun ein anderes Thema...

    Ja, vor allem weil nicht unbedingt jedes Salz, das nach dem Löslichkeitsprodukt ausfallen sollte, dies unter realen Bedingungen (d.h. nicht in einem binären System) auch gleich tut. Die Gleichgewichte sind komplexer (so sind im gedüngten Aquarium ja Chelatoren vorhanden) und kinetische Hemmungen kommen ja auch noch dazu.

    > Mal ne Frage am Rande: Warum packst Du dem
    > Ferrdrakon nicht auch noch etwas Kupfersulfat,

    nochmehr kupfersulfat, wo die Decapodenfans doch jetzt schon immer Bauchweh bekommen :-)

    > Kaliumaluminiumsulfat und Lithiumchlorid dazu
    > Beim Natriumfluorid verstehe ich das ja- aber bei
    > den genannten Salzen dürfte es doch keine
    > Ausfällungen geben,oder?

    Nein, da ist mir das Überdosierungsrisiko zu hoch, zumal es keine streng essentiellen Elemente sind. Ich halte die Supplimierung nur in Becken für notwendig, die auch einen Tagesdünger wie Daydrakon benötigen.
    Nur damit das Etikett voller aussieht, muß ich nicht unbedingt noch was reinmischen.

    Das ist wie bei Eudrakon N + P, man könnte alles zusammenmischen, wird dabei aber unflexibler.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  5. #5
    Dirk Otto ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Re: nahezu Drak-"Plagiat" ;-)

    Hallo,

    besonders pikant, daß dieses Plagiat aus einem Dunstkreis kommt, in dem man die vollständige Deklaration Deiner Produkte immer so sehr gelobt hat...
    Schöne Lektion.

    Gruß,
    Dirk

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