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  1. #1
    Stefan Becker Gast

    Standard Schlechtes Pflanzenwachstum

    Hallo allerseits,
    vielleicht kann mir jemand helfen. Mein 200l Becken ist bereits seit 3 Jahren eingerichtet. Die Fische machen keine Probleme aber die Pflanzen wollen nicht richtig wachsen (schon von Anfang an). Selbst anspruchslose Arten wie Vallisnerien oder Wasserpest stagnieren. Ich hab so ziemlich alles versucht was in Foren wie diesem oder bei O. Deters empfohlen wird. CO2-Düngung, Wasserwechsel von viel bis wenig, Dünger der verschiedensten Art von viel bis wenig, Einsatz von Regenwasser, Beleuchtung. Wie gesagt über 3 Jahre hinweg probiert mit viel Geduld nach jeder Änderung. Es lässt sich aber kein eindeutiger Einfluss erkennen. Tatsache ist, dass ich Nitrat zudüngen muss, dass trotz Kremser Dünger der Eisengehalt rapide fällt und mit Fetrilon zugedüngt wird.
    Mein Becken besitzt einen Quarzsandboden mit Mattenfilter (nach Deters, die Pflanzen wuchsen mit Kies und Topffilter vorher ebensowenig). Ich habe seit ewigen Zeiten Pinselalgen (sonst keine).
    Wasserwerte : Temp. 26°C, pH < 7, KH 2°, GH3°, Nitrat eingestellt auf 5-10 mg/l (Hirschhornsalz), Phosphat etwa 0.3 mg/l, CO2-Gehalt je nach tageszeit etwa 15-25 mg/l, Eisen versuche ich um 0,1 mg/l zu halten, Wasserwechsel wöchentlich 40l.
    Besatz : Sicher etwas zuviel, Skalare, Neons, Corys, Ancistrus.
    Ich kann auf jeden Fall sagen, das ich gelegentlich ein deutliches Wachstum feststellen kann, kann aber leider keinen eindeutigen Zusammenhang mit einer Änderung feststellen bzw. reproduzieren. Alle positiven Änderungen stoppen nach max. 4 Tagen. Ich sage mal ich habe ein extrem kleines Prozessfenster. Als deutliches positives Zeichen stellte ich z.B. öfters ein schlagartiges, extremes Wachstum bei Vallisnerien fest. Blätter mit 2 Finger breiten Blättern die aber nicht grün sondern braun marmoriert waren.
    Kann mir irgendjemand einen Tip geben was hier falsch läuft.

    Danke und forhes Fest
    Stefan

  2. #2
    Heinz Gast

    Standard Re: Schlechtes Pflanzenwachstum

    Hallo Stefan,

    Womit beleuchtest Du ??
    Ich weiss nicht, ob ich den Fe Test in Frage stellen sollte.(S***, T****) ??
    Pinselalgen sind oft Indiz für einen hohen Eisenspiegel.
    Das einzige was mir auffällt ist das mit dem Fetrilon.
    Das würd ich weglassen.

    Denn, Fetrilon ist meines Wissens fast reiner Eisendünger.
    Du kannst aber nicht Eisen düngen, wenn andere Parameter nicht ansteigen.
    Andere Parameter sind u.A. Bor, Mangan(!) etc...

    Wenn Du mit reinem Eisendünger düngst, bekommst du eine Schieflage.

    Ich würde an deiner Stelle mehr Ferrdrakon zugeben, (ferrdrakon K nicht vergessen wg. Mg und K)
    Vorrausgesetzt, das, was der Test angibt stimmt.

    Grüße, Heinz

  3. #3
    Stefan Becker Gast

    Standard Re: Schlechtes Pflanzenwachstum

    Hallo Heinz,
    ich beleuchte mit 2x 30 Watt Leuchtstoffröhren. Zur Zeit normale kaltweisse Röhren, habe aber auch schon spezielle Aquarienröhren probiert (Dauer 5h, 3h Pause, 5h).
    Mein erster Eisentest war von Jxx. Teste nun mit Sxxa. Beide zeigen das gleiche Ergebnis.
    Mit Fetrilon habe ich erst später angefangen nachdem weder Ferrdrakon, Ferrdrakon K noch Daydrakon etwas deutliches bewirkten (habe auch schon Dünger von Sxxa, Txxxa und Dxxxxxxe probiert). Die Pinselalgen habe ich übrigens schon lange vor Fetriloneinsatz gehabt, diese haben sich auch von einem empfohlenen niedrigen pH-Wert bzw. hohem CO2-Gehalt nicht beeindrucken lassen.
    Wie gesagt, ich habe in der Zwischenzeit so ziemlich alles probiert was empfohlen wird und habe dies systematisch und mit viel Geduld gemacht bevor ich den nächsten Parameter geändert habe. Leider lassen sich kurzfristige Erfolge nicht mehr reproduzieren (ich führe ein Tagebuch über alle Änderungen in meinem Becken).
    Ich werde in den nächsten Tagen einmal die wichtigsten Wasserwerte meines Ausgangswassers hier einstellen. Vielleicht liest ein Experte etwas aus meinen Wasserwerten heraus.

    Bis dahin erstmal schönen Dank und ein frohes Weihnachtsfest.
    Stefan

  4. #4
    Heinz Gast

    Standard Re: Schlechtes Pflanzenwachstum

    Hallo Stefan,

    wenn du mit sxxa mißt dann glaub ich sowieso nichts mehr.
    bei #####, naja. wer produkte wie exxy balaxxa verkauft veralbert für mich die aquaristik in gröbster form.
    das ist aber ein anderes thema, aber es macht mich sauer.


    Grüße,
    Heinz

  5. #5
    Stefan Gast

    Standard Re: Schlechtes Pflanzenwachstum

    Hallo Heinz und alle anderen :
    ehrlich gesagt habe ich bei den ganzen Testreagenzien auch hin und wieder Zweifel aber als Otto-Normalaquarianer kann man schlecht abschätzen was die einzelnen Tests wirklich taugen zumal in allen einschlägigen Foren nahezu jeder Test von den einen verrissen und von den anderen hochgelobt wird. Ich habe mir vor einigen Monaten auf Empfehlung eine Higrophila Difformis als Zeigerpflanze zugelegt. Alles schön und gut. Die Pflanze sieht für mein Empfinden schön und gesund aus, sie wächst aber nicht oder fast nicht. Was zeigt sie mir damit an oder was fehlt ihr ?
    Hier aber wie bereits angekündigt die Wasserwerte meines Leitungswassers wie sie mir vom Wasserwerk mitgeteilt wurden :
    Ammonium < 0,01 mg/l
    Nitrit <0,01 mg/l
    Nitrat 4,9 mg/l
    Phosphat <0,1 mg/l
    pH 8,6
    Gesamthärte 2,5° dH
    Säuerkapazität 0,65 mmol/l = 1,8°dKH
    Leitfähigkeit bei 25° 117 mikroS/CM
    Eisen 0,02 mg/l
    Kalium 0,6 mg/l
    Magnesium 1,8 mg/l
    Mangan <0,02 mg/l
    Natrium 4,1 mg/l

    Als Nichtchemiker würde ich ´mal behaupten dass das ein properes Wässerchen ist. Vielleicht erkennt der Experte aber hier einen Schwachpunkt an dem man ansetzen sollte.
    Vielleicht ist das im meinem ersten Posting falsch rübergekommen: Ich habe natürlich nicht aufgehört mit Ferrdrakon zu düngen. Ich habe allerdings festgestellt, dass trotz Düngung der Fe-Gehalt nicht die empfohlene Höhe von etwa 0,1 mg/l erreicht hat bzw. nach der Düngung wieder sehr schnell abgefallen ist so dass ich mit einem reinen Eisendünger (Fetrilon) nachdünge bis der empfohlene Wert erreicht ist. Ähnlich verfahre ich mit dem Nitratwert, der ohne Nachdüngung mit Hirschhornsalz auf nahezu Null abfällt.

    Bis dann
    Stefan

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