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Re: Schlechtes Pflanzenwachstum
Hier ein weiteres Bild meiner Vallisneria gigantea durch die Schraubenvallisnerie hindurch geknippst, welch zwar grüner ist aber dennoch nicht wächst und ebenso braun, gedrungen und verkrüppelt sein kann.
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Re: Schlechtes Pflanzenwachstum
Ein neuer Ausläufer der V. gig., diesmal sehr blass, fast glasig (Bitte Vorgeschichte weiter oben lesen). So oder ähnlich sehen eigentlich alle meine Pflanzen aus. Es wächst so gut wie nichts, selbst anspruchslose Pflanzen wie Wasserpest und Hornkraut nicht.
Vielleicht hat jemand die zündende Idee, mir gehen mittlerweile die Informationsquellen und die Lust weiter zu forschen aus.
Ich bin dankbar für jeden Hinweis.
Stefan
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Re: Schlechtes Pflanzenwachstum
Hallo
Könnte es vielleich sein das der Quarzkies nach einer Weile zu hart wird und die Wurzeln deiner Pflanzen sich nicht weiter ausdehnen können.
MfG Patrick
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Re: Schlechtes Pflanzenwachstum
Hallo Patrick,
vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass Andreas sich einmischt, da ich auf seine Meinung ganz besonderen Wert lege. Leider ist das nicht geschehen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Bodengrund nicht verdichtet ist. Zum einen wird dieser ständig von meinen Corydoras durchwühlt und zum anderen verdichtet sich ein gleichkörniger Sandboden entgegen landläufiger Meinung nicht (siehe hierzu auch www.deters-ing.de). Habe eben gerade noch eine neue Pflanze eingesetzt und bei dieser Gelegenheit nochmals festgestellt wie locker der Boden ist.
Vor etwa 5 Wochen habe ich den Versuch gestartet einige meiner Pflanzen in eines unser Vereinsbecken zu setzen, das einen sehr guten Pflanzenwuchs zeigt. Ein Teil meiner Pflanzen stammt sogar von denselben Pflanzen ab wie die im Vereinsbecken. Vor dem Einpflanzen fiel meinen Vereinskollegen auf, dass die Wurzeln sehr gesund und Kräftig aussehen im Gegensatz zum Rest der Pflanze. Jeder hat nun erwartet dass die Pflanzen hier ordentlich zu wachsen beginnen. Aber es geschieht nichts. Letzten Sonntag sahen die Pflanzen immer noch so aus wie vor 5 Wochen. Die Pflanzen scheinen tot zu sein.
In meinem Becken habe ich die Düngung nun in etwa wie folgt eingestellt :
Bei 160l Nettoinhalt und 50l Wasserwechsel 14tägig zunächst 10-15 ml Ferrdrakon wöchentlich. Parallel dazu halte ich den Nitrat- und Phosphatwert mittels Eudrakon N & P auf den von Andreas empfohlenen Werten. Da mein Ausgangswasser nur 0,6 mg/l Kalium enthält (siehe auch frühere postings), habe ich dann umgestellt auf 7 ml Ferrdrakon und 10-14 ml Ferrdrakon K wöchentlich. Aufgrund eines postings in den letzten Tagen habe ich am vergangenen Wochenende begonnen die Düngung in 1/7 der Wochendosis täglich zuzuführen.
Ich bin zwar noch weit von dem weg was ich als einen normalen bis guten Pflanzenwuchs bezeichnen würde aber es scheint mir doch eine leichte Besserung einzutreten. Von der früher praktizierten Zugabe von Fetrilon als Eisendünger habe ich Abstand genommen da sich Eisen fast nie nachweisen ließ, egal wie viel ich zudosierte. Ich traue den Testreagenzien nicht so richtig. Die Pflanzen zeigen bei normaler Düngung mit Ferrdrakon keine Anzeichen eines Eisenmangels.
Sobald ich etwas Neues habe melde ich mich wieder.
Bis dann
Stefan
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Re: Schlechtes Pflanzenwachstum
Hi,
> vielen Dank für Deine Antwort. Ich habe die ganze Zeit
> gehofft, dass Andreas sich einmischt, da ich auf seine
> Meinung ganz besonderen Wert lege. Leider ist das nicht
> geschehen.
Irgendwie ist mir der ganze Thread durchgerutscht. Muß ich jetzt mal nachholen.
An eine Verdichtung von Sandböden in diesen Zeiträumen glaube ich auch nicht.
> beginnen. Aber es geschieht nichts. Letzten Sonntag sahen die
> Pflanzen immer noch so aus wie vor 5 Wochen. Die Pflanzen
> scheinen tot zu sein.
Den Effekt habe ich jetzt bereits mehrfach erlebt. Pflanzen, die erst mal nachhaltig das Wachstum eingestellt haben, brauchen Ewigkeiten, um es sich mal wieder anders zu überlegen.
An dem Leitungswasser scheint ja nach der Analyse prinzipiell nichts größeres auszusetzen zu sein. Es ist ein recht weiches Wasser, das dann naturgemäß auch wenig Kalium und Magnesium enthält. Dem kann man aber abhelfen.
Ich habe wenig Erfahrungen mit Vallisnerien in so weichem Wasser, sie lieben doch eher mineralreiches Wasser. Die Riesenvallisnerie wuchs früher im Tanganjikabecken ohne weiteres Zutun.
In meinem Schaubecken muß auch ich gerade massiv NPK nachdüngen, da sich sonst gar nichts mehr tut. Nur ein Tag, an dem ich nichts zugebe und Ammannia, Nessaea und 2 - 3 weitere Pflanzen bleiben fast sofort stehen und bekommen verkrüppelte Triebspitzen und brauchen dann fast eine Wochen um es sich wieder zu überlegen.
Die Zeigerpflanze H. difformis bleibt einfach stehen ohne NPK, ebenso wie Limnophila aquatica.
Das einzige was sich im Vergleich zu früher geändert hat, ist die Anzahl der Fische, die sich deutlich reduziert hat.
Ich warte gerade auf ein paar genauere Photometertests für K, NO3, PO4 und Fe, um die ganze Geschichte etwas genauer verfolgen zu können.
Also, halte uns auf dem Laufenden, auch wenn mir jetzt gerade nichts konkretes einfällt.
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