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  1. #1
    barbara ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Welcher Nährstoffmangel bei diesen Symptomen?

    Hallo an alle!
    Hab grad schon in der Nährstoffmangelliste gestöbert, aber nicht das gefunden, was ich gesucht habe. Nachdem mein Becken jetzt seit gut einem Jahr läuft, tauchen auf einmal Probleme auf, die ich bei den Pflanzen bisher noch nicht kannte. Da ich momentan meine Liste mit den Messewerten von letzter Woche verschusselt hab, kann ich euch keine Werte posten, aber es hat sich definitiv nichts an den Werten, die ich regelmäßig messe, verändert (ph, KH, Gh, Nitrat, Nitrit, Eisen), so dass der Mangel (?) auf einen anderen Wert zurückzuführen sein muss. Ich dünge auch 2x in der Woche mit Ferdrakon K, also kann es ja auch kein Kalium-Mangel sein, oder?
    Hier die Symptome:
    - Bei den Echinodorus bleiben die neuen Triebe so "dünnblättrig", dass sie beim geringsten Hantieren im Aquarium "Umknicken", außerdem bleiben sie extrem lang hellgrün.
    - Bei den alten Blättern der Echinodorus kommt es an den Rändern der Blätter erst zu gelben Stellen, die immer größer werden, ineinanderfließen und schließlich lösen sich die Blätter bzw. die gelben Stellen auf. Dabei sind diese gelben Flecken/Ränder ganz scharf abgegrenzt vom restlichen grünen Blatt.
    Das einzige, was ich im letzten Vierteljahr verändert habe, ist, dass ich eine Strömungspumpe laufen lasse. Es kann doch wohl nicht sein, dass das die Nährstoffe von den Pflanzen "wegspült"? Wehe, einer lacht, weil diese Idee so verrückt klingt! Ich bin halt keine Chemie- oder Physikexpertin ;-) !
    Danke schon mal für eure Hilfe!
    Barbara

  2. #2
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard Re: Welcher Nährstoffmangel bei diesen Symptomen?

    Hallo,
    brüchige Blätter und Stengel, scharf abgegrenzte Nekrosen klingen erst mal wirklich nach einem Kalium-Mangel. Möglich wäre es, daß die Ferrdrakon K - Gabe nicht (mehr) ausreicht.
    Die Strömungspumpe dürfte sich nur positiv auswirken, sie spült die Nährstoffe nicht weg, sondern hin und verbessert damit die Nährstoffsituation aller Pflanzen. Und das so gut, daß der Verbrauch so ansteigt, daß Mangelsituationen auftreten? Da bin ich mir auch nicht sicher, halte es aber für möglich.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  3. #3
    barbara ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Re: Welcher Nährstoffmangel bei diesen Symptomen?

    Danke für die immer so prompten Antworten!
    Dann werd ich wohl jetzt jeden zweiten Tag mit Ferdrakon K düngen, außer Algen kann ja nichts bei einer eventuellen Überdosierung passieren, oder?
    Hab auch ein bisschen Sorgen, dass ich den Eisenwert dann sehr hochschraube, denn der und die anderen Werte sind ja im grünen Bereich! Gibt es eine Möglichkeit, NUR Kalium zuzufügen? Es ist einfach zu dumm, dass man als Laie den Kaliumgehalt nicht bestimmen kann, bzw. nur mit irre teuren Tests :-( Oder gibts inzwischen vielleicht einen neuen Test dafür?

  4. #4
    frank göttlicher ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard Re: Welcher Nährstoffmangel bei diesen Symptomen?

    Hallo Barbara,

    ich nutze den Kaliumtest nach Anton Gabriel im Selbstbau, schau doch mal hier http://www.biotopforum.at/viewtopic....23&highlight=A . Ist natürlich nicht so genau wie die Professionellen, kostet aber auch nur einen Bruchteil.

    Meinen Kaliumwert stelle ich mit Kaliumsulfat ein, weitere Möglichkeiten zur Kaliumdüngung findest du auch unter oben genanntem Link. Kaliumsulfat hab' ich noch einige Kilo zu Hause, wenn du also was brauchst :-)

    Grüße,
    Frank
    Grüße,
    Frank

  5. #5
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard Re: Welcher Nährstoffmangel bei diesen Symptomen?

    Hallo,
    > Dann werd ich wohl jetzt jeden zweiten Tag mit
    > Ferdrakon K düngen, außer Algen kann ja nichts bei
    > einer eventuellen Überdosierung passieren, oder?

    eigentlich passiert nicht mal das in einem eingefahrenen Becken. So ab 40 mg/l Kalium reagieren manche Pflanzen mit Wachstumstockungen, dafür muß man aber Kaliumsalz handvollweise reinwerfen.

    > Hab auch ein bisschen Sorgen, dass ich den
    > Eisenwert dann sehr hochschraube, denn der und die
    > anderen Werte sind ja im grünen Bereich!

    Für jeden zusätzlich zugefügten ml Ferrdrakon_K 0,5 ml Ferrdrakon weglassen, dann bleibt der Rest der Düngung (außer eben Kalium und Magnesium) unverändert.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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