DRAK Kopf-Graphik
Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    mattes ist offline Neuer Benutzer
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    18. Januar 2005
    Beiträge
    1

    Standard Kahmhaut nach Düngung

    Hallo,

    Ich habe vor ca 6 Monaten Fer- und Daydrakon bekommen.
    Nach einem großen WW habe ich dann mit der mindestdosierung angefangen.
    Nach ein Paar Tagen hat sich eine Kahmhaut gebildet.
    Ich hatte erst die Vermutung, das es von der UV-Lampe kommt und habe diese dann einmal
    abgeschaltet und die Kahmhaut mechanisch entfernt (Küchenkrepp).

    Dann wieder WW und mindestdosierung Dünger ins Wasser.
    Die Kahmhaut ist aber wiedergekommen.

    Bei den anderen Dünger, die ich vorher genutzt habe, hatte ich soetwas nicht.
    Mache ich etwas falsch oder liegt es an der Düngerzusammensetzung ?

    Grüße

    Mattes



  2. #2
    Edgar Becker Gast

    Standard Re: Kahmhaut nach Düngung

    Hallo Mattes,
    also das Problem der Kahmhaut ist meist auf Bakterien zurückzuführen.
    Ich benutze seit Jahrzehneten schon, einen Oberflächenabsauger XYZ oder (OFA;-))
    und kann das Teil nur weiterempfehlen.
    Nähere Info evtl. per E-Mail.
    Bye
    Edgar

  3. #3
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
    Registriert seit
    01. Oktober 2004
    Ort
    Schönaich
    Beiträge
    2.612

    Standard Re: Kahmhaut nach Düngung

    Hallo,
    an der Grenzschicht zwischen Wasser und Luft ist ein bevorzugter Aufenthaltsort für div. Bakterien.
    Hier finden Sie nahrung und Sauerstoffversorgung.
    Es gibt verschiedene Gruppen von Bakterien, die dort vorkommen, darunter "normale", die reichlich vorhandene abbaubare Stoffe fressen oder Eisenoxidierer. Letztere können natürllich durch einen Dünger gefördert werden, sind aber nur ein optisches Problem.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  4. #4
    Detlef Gast

    Standard Re: Kahmhaut nach Düngung

    Hallo,

    die "Kahmhaut" hat noch weitere negative Effekte, nämlich einerseits die Reduzierung der meist für guten Pflanzenwuchs ohnehin zu schwachen Beleuchtungsintensität und die Minderung/Verhinderung des Gasaustausches zwischen Luft und Wasser. Es gibt also ausreichende Gründe, gegen die Kahmhaut vorzugehen: Küchenkrepp als letzte Möglichkeit wurde bereits genannt, Erhöhung der Wasserbewegung an der Oberfläche, funktionierende Oberflächenabsaugung selbstverständlich, Platys fressen solche Schichten. Die eigentliche Ursache scheint tatsächlich in der Nährstoffzufuhr zu liegen (Dünger und Fischfutter). Läßt sich die Futterzufuhr nicht vermindern oder die Oberflächenbewegung nicht erhöhen, sollten m.E. ganz vorsichtig NO3- und PO4-Konzentration zurückgefahren, dabei aber das Mengenverhältnis von ungefähr 10:1 beibehalten werden.

    Gruß, Detlef

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