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  1. #1
    Jürgen Beisser ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Ferrdrakon K oder Ferrdrakon?

    Hallo,

    da ich nicht sicher bin, ob ich hauptsächlich mit Ferrdrakon oder mit Ferrdrakon K düngen soll, möchte ich diese Freage zur Diskussion stellen. Die Wasseranalyse meines Versorgers lautet:

    pH 7,5 - 8,2
    Lf. 265 - 346 µS/cm
    GH 6,2 - 8,3 °dH (meist 11 nach Tropftest)
    KH 5,0 - 7,6 °dH
    Ca++ 30 - 39 ppm
    Mg++ 9 - 13 ppm
    Na+ 9 - 12 ppm
    K+ 2 - 3 ppm
    NO3- 3 - 10 ppm (meist 5 nach Tropftest)
    Cl- 13 - 17 ppm
    Fe 0,02 - 0,03 ppm
    Mn <0,01 - 0,03 ppm

    Mein Aquarium-Zusatzwasser bereite ich aus einer 1:1-Mischung von RO-Wasser und Leitungswasser zu, da ich schwach saures Weichwasser (pH 6,8, GH 5 °dH) haben möchte. Daher vermute ich eine Kalium-Konzentration von ca. 1 bis 1,5 ppm im Becken, was ich für relativ gering halte. Irgendwo im Netz habe ich gelesen, dass ein dänischer Wasserpflanzenexperte (von Firma Tropica?) eine K-Konzentration von ca. 10 ppm empfiehlt. Das ist natürlich mit Ferrdrakon schwer zu erzielen. Sollte ich daher ausschließlich mit Ferrdrakon K düngen?

    Grüße
    Jürgen Beisser


  2. #2
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard Re: Ferrdrakon K oder Ferrdrakon?

    Hallo,
    > GH 6,2 - 8,3 °dH (meist 11 nach Tropftest)

    da würde ich aber eher den Wasserwerken trauen und den Test nach dem Leitungswasser kalibrieren.

    > K+ 2 - 3 ppm

    wirklich nicht sehr viel.

    > K-Konzentration von ca. 10 ppm empfiehlt.

    Der Wert ist ok. Ich würde einen Bereich von 5 - 15 mg/l angeben.

    > Sollte ich daher ausschließlich mit Ferrdrakon K düngen?

    Das kann man in der Übergangsphase machen. Wenn alle beobachteten Kaliummangelsymptome behoben sind (nach einigen Wochen), würde ich auf eine Mischung 1:1 Ferrdrakon/Ferrdrakon K zurückgehen.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  3. #3
    Jürgen Beisser ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Re: Ferrdrakon K oder Ferrdrakon?

    Hallo Andreas,

    danke für die Tips zur Düngung. Generell stimme ich schon zu, dass die mit Tröpfeltests erzielten Resultate mit Vorsicht zu behandeln sind, obwohl es insbesondere bei den colorimetrischen Tests (also nicht den Titrationen) recht zuverlässige Kits gibt. Selbst in industriellen Laboren wird immer mehr mit Schnelltests gearbeitet, z.B. kenne ich kaum noch welche, die CSB-Werte nach den Deutschen Einheitsverfahren (DEV) kochen, weil einfach das Personal fehlt. Bei Behörden mag das noch anders sein (?).
    Den Wasserwerken würde ich dann voll vertrauen, wenn ich sicher wäre, dass Ca++ und Mg++ mit AAS bestimmt wurden, die nasschemische Bestimmung mittels Eriochromschwarz T Indikator und EDTA ist jedoch nach meiner Erfahrung und auch der Literatur recht störungsanfällig. Außerdem scheint es sich bei den zitierten Wasseranalysen um einzelne Stichproben von 3 verschiedenen Brunnen zu handeln. Da kann sich also schnell etwas ändern, auch jahreszeitlich bedingt. Ich werde das gelegentlich noch einmal persönlich im Labor gegenprüfen. Was aber doch eher für die niedrigeren Werte spricht, sind die ebenfalls recht niedrigen Ergebnisse für die Säurekapazität Ks4,3, da wir in unserem Wasser außer Hydrogencarbonat nur geringe Konzentrationen anderer Anionen finden.

    Grüße
    Jürgen

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