Hallo,
Nach meiner Erfahrung haben nahezu alle Schnecken fast ausschließlich pos. Auswirkungen im Becken. Vermehrungsplagen gibt es nur bei zu viel Futter und Kollateralschäden an den Pflanzen üblicherweise nur durch pflanzenfressende Schnecken (und das sind wirklich die wenigsten).
Turmdeckelschnecken sind dabei nur nützlich. Sollten Sie sich doch zu rasch vermehren und dadurch z.B. die Wasserhärte stark absenken, so lassen sie sich leicht absammeln, da diese die Angewohnheit haben kurz nach Abschalten des Lichts an den Scheiben nach oben zu kriechen. Jetzt kann man gute Mengen an Schnecken absammeln und -streifen. Macht man das ein paar Abende hintereinander sind so gut wie keine Schnecken mehr übrig.
Die sind auch sehr pflanzenverträglich, fressen nur Futter- und gammelnde Pflanzenreste. An größere Fische lassen sich zerdrückte Posthörner gut verfüttern. In Becken mit knappen Futterangebot werden sich Posthörner so gut wie nicht vermehren.Oder besser große Posthörner?
Vielleicht wollen die ja auch wegen der Hitze raus. In einem offenen Becken hatte ich derartige Anwandlungen der Rennschnecken noch nie. Sie stammen halt in aller Regel aus kühleren Gewässern.Im Moment habe ich 3 Zebrarennschnecken, die sehr pflanzenverträglich sind und auch keinen Nachwuchs generieren können. (Deren Weglauffreudigkeit allerdings auch ein Grund ist, dass ich den AQ Deckel trotz Hitze nicht aufmache...)

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