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  1. #6
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard AW: Algenproblem - Düngeproblem

    Hallo,
    Zitat Zitat von edi68 Beitrag anzeigen
    Gut, das heißt für mich jetzt Dunkelkur und unmittelbar danach mal das Nitrat erhöhen.
    Ohne schnellwachsende Pflanzen und mit der rel. geringen Beleuchtung (s.u.) wäre es wohl besser, den PO4-Gehalt noch zusätzlich neben verstärktem Wasserwechsel durch techn. Maßnahmen wie Phosphareduc o.ä. zu senken (0,1 - max. 0,2 mg/l).
    Abschütteln? die lassen sich kaum mit dem Schlauch absaugen. Speziell am Windelovfarn und an der Hakenlilie sitzen diese ganz fest.
    So kenne ich Blaualgen eigentlich nicht. Meist lassen die sich problemlos abwedeln.
    2 mal T5 Röhren der Marke Den.... Amazon Day und Special Plant. je 54 Watt.
    Beleuchtungsdauer 9 - 21 Uhr. Beide Röhren mit Reflektoren.
    108 W/400 l = 0,27 W/l ist ja ein eher schwach beleuchtetes Becken. Hier sollte ein NO3-Mangel gar nicht so intensiv eintreten.
    Auch wenn ich den UV Klärer nur nachts laufen lasse?
    Das ist aus verschiedenen Gründen (UV-Klärer in der Forumsuche eingeben!) die schlechteste Lösung. So wird immer noch der komplette Dünger zerstört, zugleich aber die andere erhoffte Wirkung, nämlich die Senkung des Bakterien- und Algengehalts im Wasser nicht mehr erreicht, da sich diese immer wieder in der einen Tageshälfte erholen können.
    Ein UV-Klärer ist eine prima Investition als Versicherung gegen Katastrophen: Krankheitsausbrüche, bakt. Trübungen und Schwebealgen, entgegen den Angaben der Hersteller aber nicht wirklich vorteilhaft im Dauerbetrieb.
    Ein Aquarium, das nur mit UV-Klärer funktioniert ist überbesetzt, die anderen benötigen ihn nicht (s. auch hier).
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  2. #7
    Avatar von uja
    uja
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    Standard AW: Algenproblem - Düngeproblem

    Hallo Andreas,

    Zitat Zitat von Andreas Kremser Beitrag anzeigen
    So kenne ich Blaualgen eigentlich nicht. Meist lassen die sich problemlos abwedeln.
    Ich hatte mal die Bekanntschaft von (wahrscheinlich) Anabaena flos aquae, die aus dem Azolla gekrochen ist, gehabt, die Biester sitzen fest an den Blättern.

    108 W/400 l = 0,27 W/l ist ja ein eher schwach beleuchtetes Becken. Hier sollte ein NO3-Mangel gar nicht so intensiv eintreten.
    Bei 0.3W/l LL kann so was durchaus auftreten. Heutzutage bemüht man sich ja nach Kräften, Nitrat aus dem Trinkwasser zu entfernen. Wenn die Wasserwerke Erfolg haben, droht dem Aquarium Nitratmangel.

    Und wenn ich bei 0.33W/l Leuchtstofflampen und einem normal besetztem AQ jede Woche Eudrakon N reinkippen muss, um die meist mickrigen 8mg/l Nitrat wieder auf ca. 15mg/l zu erhöhen, liegt das genau daran.

    Und wenn edi68 nahe null Nitrat misst, dann sind da eben nahe null Nitrat im AQ. Er hat zwar keine Nitratzehrer drinne, aber auch keine Erzeuger, von den Blaualgen mal abgesehen.

    Ich denke mal, dein Eudrakon N läuft nicht schlecht...

    Gruß,
    Ulrike

  3. #8
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard AW: Algenproblem - Düngeproblem

    Hallo,
    Zitat Zitat von uja Beitrag anzeigen
    Bei 0.3W/l LL kann so was durchaus auftreten. Heutzutage bemüht man sich ja nach Kräften, Nitrat aus dem Trinkwasser zu entfernen. Wenn die Wasserwerke Erfolg haben, droht dem Aquarium Nitratmangel.
    das ist ja unbestritten.
    Ich hatte auch nur für ein besseres Nährstoffgleichgewicht die Überlegung eingeworfen, bei der rel. geringen Beleuchtung nicht nur den Nitratgehalt anzuheben, sondern auch den PO4-Gehalt abzusenken. Ich befürchte, daß der Pflanzenwuchs alleine dazu nicht in der Lage sein wird.
    Mit der Eudrakon N Zugabe muß man dementsprechend vorsichtig und zurückhaltend sein.
    Ich denke mal, dein Eudrakon N läuft nicht schlecht...
    Nitrat und Stickstoff allgemein ist in weiten Kreisen der Aquaristik immer noch so böse, daß man hier sehr viel Aufklärungsarbeit machen muß. Insofern, könnte Eudrakon N noch wesentlich besser laufen.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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