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  1. #1
    ralfthomas ist offline Neuer Benutzer
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    01. Oktober 2004
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    1

    Standard Algen und Pflanzenwuchsprobleme

    Ich besitze ein Aquarium mit ca. 800l Volumen, Beckenhöhe 65cm. Beleuchtung 2 x 150 W, HQI NDL plus 2x 24Watt Dulux. Anlage stammt von der Fa. Giesemann.
    Beleuchtungsdauer von 14.00 bis 22.00Uhr.
    CO2-Düngung über pH-Meter
    pH-Wert: 6,9
    Düngung erfolgt komplett über die das Programm der Fa. DRAK incl. Daydrakon.
    Wasserwechsel jede Woche ca. 150l, gemischt mit 20 l demineralisiertem Wasser.
    Die Filterung erfolgt über Eheim-Filter mit 18l Volumen und 10l/min Durchfluss (gemessen)
    Insgesamt gesehen ist der Pflanzenwuchs zufriedenstellend, soll heißen:
    Gut wachsen: Fettblatt, Cryptocorynen, Vallisneria spiralis, Rotalla rotundifolia, Echinodorus amazonicus und Lobelia cardinalis, Hygrophila polysperma, Hydrocotyle leucocephala
    Mittelprächtig wachsen: Hygrophila difformis
    Schlecht wachsen: Heteranthera zosterifolia, Trichocoronis rivularis, Limnophila sessiliflora ist komplett eingegangen.
    Alle älteren Blätter sind jedoch mehr oder weniger mit versch. Algen bewachsen.
    Pinselalgen, Blaualgen, und ein wenig Grünalgen.
    Wasserwerte sind meiner Meinung nach in Ordnung (gemessen über mehrere Monate):
    Nitrat: 10mg/l
    Nitrit: 0,025mg/l
    Karbonathärte : 7 Grad
    Fe : 0,1mg/l
    Phosphat 1mg/l
    O2 -Gehalt: Morgens 4mg/l, Abends 5mg/l
    Ich bin schon seit längerem Aquarianer und möchte deshalb noch sagen, dass auch die als „gut wachsend“ bezeichneten Pflanzen kräftiger sein könnten. Was mich ein wenig ratlos macht ist, dass einerseits Hygrophila polysperma gut wächst, während Trichocoronus rivularis stark einbricht und nur sehr kleine Pflanzen hervorbringt.
    Das Becken steht jetzt 6 Monate und alle bisher durchgeführten Maßnahmen zeigten keine Wirkung:
    Verkürzung der Beleuchtungsdauer,
    Verkürzung der Wasserwechselintervalle
    Zur Zeit versuche ich, den Wasserdurchfluss schrittweise zu drosseln (lt. Krause), um im Filter ein reduzierendes Milieu zu schaffen. Natürlich kontrolliere ich dabei den Sauerstoffgehalt des Wassers sehr sorgfältig, um die Fische nicht zu schädigen.
    Für weitere Tipps wäre ich dankbar.........
    Gruß Detlef

  2. #2
    Heinz Gast

    Standard Re: Algen und Pflanzenwuchsprobleme

    Hallo Ralf,

    wenn Deine angegebenen Werte stimmen, dann bin ich einigermaßen sicher, dass es sich um Kaliummangel handelt.
    Hast Du mal gemessen wieviel NO3 verbraucht wird / Zeit, als die Pflanzenmasse aus dem Wachstum heraus zugenommen hat ?
    Wieviel Ferrdrakon K gibst Du ?

    -1mg PO4 ist Oberkante.

    Viele der Pflanzen, die Du gennant hast brauchen eindeutig eutrophes Wasser.
    Da ich auch einige dieser Pflanzen habe, weiss ich dass die auch bei mir sofort reagieren auf zuwenig NPK.
    Und habe ich zuwenig N, P, oder K habe ich sofort Algen.

    Insbesondere Heteranthera z.

    Verkürzung der Beleuchtung hilft hier sicher nicht weiter.

    Heinz

  3. #3
    Oliver Gast

    Standard Re: Algen und Pflanzenwuchsprobleme

    Hallo zusammen,

    kann mir bitte einer Erklären was eutrophes Wasser bedeutet ?

    Gruß Oliver

  4. #4
    Heinz Gast

    Standard Re: Algen und Pflanzenwuchsprobleme

    Eutrophierte Gewässer sind die, die reichlich mit N oder P (K) gedüngt wurden.

    Heteranthera z. braucht diese "fetten" Gewässer, wobei eutrophiert eigentlich schon
    überdüngt bedeutet.

    Ob man jetzt eutroph oder eutrophiert sagt, gelesen hab ich beides.

  5. #5
    Andreas Kremser Gast

    Standard Re: Algen und Pflanzenwuchsprobleme

    Hallo,
    das ausgerechnet diese 3 an und für sich unproblematischen Pflanzen (Heteranthera zosterifolia, Trichocoronis rivularis, Limnophila sessiliflora) nicht oder nur unzureichend wachsen, kann wie schon Heinz schrieb eigentlich an einem groben Mangel liegen.

    Da mit der Düngung alle Spurenelemente angehandelt sind, Nitrat und Phosphat (das sogar reichlich, das würde schnell weniger, wenn die Pflanzen denn mal loslegen würden) in ausreichnder Menge vorhanden sind, muß es im Ausschlußprinzip das Kalium sein.

    Wie ist die Düngung für dieses Becken denn konkret (wieviel von was und wann?).
    Solange die Probleme andauern, möchte ich auf jeden Fall ein Verstärkung des Wasserwechsels im personellen und technisch möglichen Rahmens anregen.


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