Hallo!
Nachdem ich mit meinem ersten Versuch ein Aquarium zu pflegen eine Bruchlandung hingelegt habe, haben ich nun einen zweiten (und letzten) Versuch gestartet dies zu bewerkstelligen. Bedauerlicherweise zeichnet sich nun breits ab, dass das Vorhaben ähnlich endet wie der letzte Versuch. Bevor ich nun endgültig aufgeben und Aquaristik zu einem Buch mit sieben Siegeln erkläre möchte ich jeoch erst noch hier im Forum Hilfe einholen.
Das Becken:
Laufzeit:
jung, etwa 6 Wochen nach Neueinrichtung.
Größe:
80 x 35 x 45 cm
Boden:
Bodengrundschicht mit feinem Kies darüber.
Beleuchtung:
2 x 18W mit Reflektoren in der Abdeckung. Lichtfarben 4000K und 6500 K. Beleuchtung von 7:00 - 13:00 und von 16:00 bis 22:00.
Filter:
Außenfilter Eheim 2222 mit mechanischem und biologischem Filtermedium von Eheim.
Heizung:
100W auf 25 Grad Celsius eingestellt
CO2-Düngung:
über Gasflasche mit Außenreaktor am Filterauslauf und Nachtschaltung (Gekoppelt and die Beleuchtung)
Wasserwerte:
GH: 8
KH: 7
pH: 7,0
No2: 0
No3: zwischen 5 und 10
PO4: max. 0,25 (Stoßdüngung)
Eisen: zwischen 0,05 und 0,1
CO2: ca. 20
Wasserwechsel alle 4 Tage 30 %.
Düngeplan:
1 ml Ferrdakon am Tag
Eudrakon P bein Bedarf Stoßdüngung auf 0,25
Eurdakon N ca. 1 ml am Tag ab 3. Tag nach Wasserwechsel (,da Leitungswasser bereits einen No3-Wert von 14 mitbringt)
Bepflanzung:
Cryptocoryne x willisi
Echinodorus argentinensis
Echinodorus latifolius
Echinodorus bleheri
Hygrophilia corymbosa 'kompakt'
3 Arten von Stengelpflanzen (Wasserpest sowie wahrscheinlich irgeneine Cabomba-Art und eine unbekannte)
Besatz:
minimal, 5 Panzerwelse, 1 Platy-Veteran, div. Schnecken (Zebrarennschnecken, Blasenschnecken, Turmdeckelschnecken)
Und nun das Finale, meine Probleme:
1. Problem:
Algen, dass in einem so jungen Becken Algen enstehe ist wohl normal. Aber gleich so viele?
Blaualgen: Leichter Befall auf einigen Blätter, den ich in der Regel beim Wasserwechsel entferne, der jedoch immer wieder wo anders auftaucht.
Kieselalgen: Bei einem Silikatwert von 10 mg/l Leitungswasser wohl kein wunder. Breitet sich deutlich aus.
Bartalgen: Bevorzugt auf alten und absterbenden Blättern, auf langsamwachsende Blättern. Breitet sich deutlich aus.
2. Problem:
Durch den Einsatz der DRAK-Dünger haben sich an den zwei der drei Stengelpflanzen viele Ableger gebildet. Diese bleiben jedoch rel. klein. Neue Blätter sind häufig unvollständig (vor allem bei der Cabomba). Ich gehe jetzt mal davon aus, dass das nicht normal ist...
Wie bekomme ich die Algen los? Wie verhindere ich ihre Ausbreitung? Düngeprogramm ändern? Worauf weist der seltsame Wuchs bei den Stengelpflanzen hin?
Vielen Dank schon einmal!
Schöne Grüße,
Rafael

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