DRAK Kopf-Graphik
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  1. #1
    Kong ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Cryptocorynenfäule bei Echinodorus?

    Hallo,

    ich habe o.g. Phänomen bei meiner Echi. ozelot rot beobachtet. Über Nacht haben sich praktisch alle Blätter aufgelöst. Die Blattadern und das ganze Blatt haben die Farbe verloren und sind weißlich geworden, das Gewebe zwischen den Adern hat sich aufgelöst. Jetzt wird gerade ein neues Blatt geschoben, dass eigentlich ganz gut (wie immer) aussieht.

    Die Pflanze hab ich seit ein paar Monaten, sie ist bisher super gewachsen. Allgemein wuchsen eigentlich die meisten Pflanzen sehr zufriedenstellend.

    Die Daten:
    560 l
    6*36 Watt
    kh12
    gh19
    ph7,4
    CO2 (über Hefegärung): ca. 10-15mg/l
    Fe 0,1
    Nitrat 10mg/l streifentest - 30 mg/l älterer Tröpfchentest
    Phosphat war wohl 0, hab ich jetzt wieder auf 0,25-0,5 hochgedüngt.
    Könnte das ursächlich sein?
    Düngung:
    6ml Ferrdrakon + 12ml Ferrdrakon K täglich. Hört sich ziemlich viel an, ich hab aber auch sehr viele Pflanzen und (neben einem HMF) auch einen Filterkreislauf mit einem UV-C Filter.
    Wie gesagt, eigentlich passte die Düngung auch schon jahrelang.

    Wasserwerte vom Wasserwerk:
    Calcium 103
    Magnesium 17,5
    Kalium 2

    Die einzige Pflanze, die eigentlich die ganze Zeit schon Probleme maxhte war die Hygrophlia corymbosa. Die hatte immer verkrüppelte Blätter. Deswegen, und aufgrund des niedrigen Kaliumwertes habe ich ein wenig mit Pottasche experimentiert und versucht den (zugegeben unbekannten) Kaliumwert zu erhöhen, schätzungsweise um 3mg/l.
    Könnte das ursächlich sein?

    Außerdem hatten meine Kongosalmler morgens in letzter Zeit Atemprobleme, deswegen habe ich nachts eine Luftpumpe angestellt. Den Fischen hats geholfen, aber könnte das ursächlich sein?

    Mehr Möglichkeiten fallen mir nicht ein. Wie geasgt, das AQ lief so wie es ist seit 2 Jahren und einen über Nacht auftretenden Verfall einer Echinodorus hab ich noch nie gesehen.


    Vielleicht weiß jemand Rat. Vielen Dank im Vorraus.

    LG, Roland

  2. #2
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard AW: Cryptocorynenfäule bei Echinodorus?

    Hallo,
    auf die Gefahr hin, daß ich mich wiederhole. Könnte es sich nicht einfach um Fraßschäden durch Harnischwelse handeln?
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  3. #3
    Kong ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Cryptocorynenfäule bei Echinodorus?

    Hallo Herr Kremser,

    ich weiß, wir hatten die Diskussion schon mal, aber ich glaube, das kann ich nun wirklich ausschließen. Seit ich angefangen habe (schon vor Monaten) meine Antennenwelse dick zu füttern, gehen sie nicht mehr an die Pflanzen. Die Echi ist wirklich über Nacht (am Abend vorher sah sie wie immer aus) auseinander gefallen... wie bei der Cryptofäule. Es waren bestimmt 15* 20cm+ Blätter!
    Ich habe eine weitere Möglichkeit vergessen zu erwähnen. Vor 2 Wochen hab ich mir den Dünger neu gemischt und dabei einen Fehler gemacht. Normalerweise mische ich eine Flasche Ferrdrakon und eine Ferrdrakon K. Nun hab ich beide Pulver zusammen gekippt, aber leider die Wassermenge nicht verdoppelt. In der Flasche hat sich auch ein leichter Bodensatz gebildet, der sich nicht mehr auflöst. Könnte es daran liegen?

    Vielen Dank und liebe Grüße,

    Roland

  4. #4
    Kong ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Cryptocorynenfäule bei Echinodorus?

    Hallo,

    so mal als Nachtrag. Ich hab vor dem Wochenende 30% WW gemacht, neuen Ferrdrakon K angerührt, nochmal mittels Pottasche um 5mg/l aufgedüngt und zusätzlich 24ml Ferrdarkon K für das Wocheende gedüngt. Jetzt war ich 2 Tage weg und die nächste Echinodorus zeigt diese Symptome.
    Also ist das Problem wohl ursächlich auf zuviel Kalium zurückzuführen, oder? Kann das solche Schadensbilder hervorrufen? Ich hab auch leichte Anzeichen von Krüppelwuchs an den Hygrphilen gesehen, die vielleicht zu Calcium Mangel passen. Aber ich hab doch Calcium (103mg/l) im Wechselwasser und der Ferrdrakon K hat doch auch Calcium...

    Vielleicht ist ja jemand schlauer als ich...

    LG, Roland

  5. #5
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard AW: Cryptocorynenfäule bei Echinodorus?

    Hallo,
    Zitat Zitat von Kong Beitrag anzeigen
    ich weiß, wir hatten die Diskussion schon mal, aber ich glaube, das kann ich nun wirklich ausschließen. Seit ich angefangen habe (schon vor Monaten) meine Antennenwelse dick zu füttern, gehen sie nicht mehr an die Pflanzen. Die Echi ist wirklich über Nacht (am Abend vorher sah sie wie immer aus) auseinander gefallen... wie bei der Cryptofäule. Es waren bestimmt 15* 20cm+ Blätter!
    Ich halte mich da gerne an Occams Rasiermesser und halte den Welsfraß immer noch für die einfachste und damit wahrscheinlichste Erklärung.
    Ich habe eine weitere Möglichkeit vergessen zu erwähnen. Vor 2 Wochen hab ich mir den Dünger neu gemischt und dabei einen Fehler gemacht. Normalerweise mische ich eine Flasche Ferrdrakon und eine Ferrdrakon K. Nun hab ich beide Pulver zusammen gekippt, aber leider die Wassermenge nicht verdoppelt. In der Flasche hat sich auch ein leichter Bodensatz gebildet, der sich nicht mehr auflöst. Könnte es daran liegen?
    Nein. Ich habe außer Abkochen wirklich noch keine Maßnahme erlebt, die eine Echinodorus über Nacht zum Absterben bringt. Selbst eine massive Schwermetallvergiftung schafft das nicht.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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