Hallo,
ich habe o.g. Phänomen bei meiner Echi. ozelot rot beobachtet. Über Nacht haben sich praktisch alle Blätter aufgelöst. Die Blattadern und das ganze Blatt haben die Farbe verloren und sind weißlich geworden, das Gewebe zwischen den Adern hat sich aufgelöst. Jetzt wird gerade ein neues Blatt geschoben, dass eigentlich ganz gut (wie immer) aussieht.
Die Pflanze hab ich seit ein paar Monaten, sie ist bisher super gewachsen. Allgemein wuchsen eigentlich die meisten Pflanzen sehr zufriedenstellend.
Die Daten:
560 l
6*36 Watt
kh12
gh19
ph7,4
CO2 (über Hefegärung): ca. 10-15mg/l
Fe 0,1
Nitrat 10mg/l streifentest - 30 mg/l älterer Tröpfchentest
Phosphat war wohl 0, hab ich jetzt wieder auf 0,25-0,5 hochgedüngt.
Könnte das ursächlich sein?
Düngung:
6ml Ferrdrakon + 12ml Ferrdrakon K täglich. Hört sich ziemlich viel an, ich hab aber auch sehr viele Pflanzen und (neben einem HMF) auch einen Filterkreislauf mit einem UV-C Filter.
Wie gesagt, eigentlich passte die Düngung auch schon jahrelang.
Wasserwerte vom Wasserwerk:
Calcium 103
Magnesium 17,5
Kalium 2
Die einzige Pflanze, die eigentlich die ganze Zeit schon Probleme maxhte war die Hygrophlia corymbosa. Die hatte immer verkrüppelte Blätter. Deswegen, und aufgrund des niedrigen Kaliumwertes habe ich ein wenig mit Pottasche experimentiert und versucht den (zugegeben unbekannten) Kaliumwert zu erhöhen, schätzungsweise um 3mg/l.
Könnte das ursächlich sein?
Außerdem hatten meine Kongosalmler morgens in letzter Zeit Atemprobleme, deswegen habe ich nachts eine Luftpumpe angestellt. Den Fischen hats geholfen, aber könnte das ursächlich sein?
Mehr Möglichkeiten fallen mir nicht ein. Wie geasgt, das AQ lief so wie es ist seit 2 Jahren und einen über Nacht auftretenden Verfall einer Echinodorus hab ich noch nie gesehen.
Vielleicht weiß jemand Rat. Vielen Dank im Vorraus.
LG, Roland

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