DRAK Kopf-Graphik
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  1. #1
    Bajamar ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Wurzeldüngung per Injektionsspritze

    Hallo,

    unser 250 l AQ läuft seit einem Jahr mit mehr oder minder großen Algenproblemen (Faden- u. Pinselalgen), und das trotz guter Wasserwerte (Nitrat ca. 10 mg/l; Phosphat unter 0,15 - nahe O mg/l).
    Der Boden besteht aus Basaltsand ohne Düngezusatz. Gedüngt wird mit Eisenvolldünger und CO2 (25 mg/l). Die Stengelpflanzen und das Schwimmkraut wachsen sehr gut, Tigerlotus sowie Cryptocorynen kümmern.

    Wir haben uns kürzlich das Buch von Christel Kasselmann "Pflanzenaquarien gestalten" gekauft. Nach einer Empfehlung von ihr sollte man Bodendüngern den Vorzug vor Flüssigdüngern geben, weil Flüssigdünger nur den Nährstoffgehalt des Wassers und nicht des Bodens erhöht.

    Wir haben uns nun Eudrakon P und Terrdrakon NPK Kugeln bestellt. Unsere Frage:
    Ist es sinnvoll, den Phosphatdünger in Kombination mit einem Eisenvolldünger in einer geringen Dosierung mittels Injektionsnadel an die Wurzeln der kränkelnden Pflanzen zu bringen?

    Grüße vn Ulrike und Heinz
    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken Wurzeldüngung per Injektionsspritze-aquarium-0-mittlere-webansicht.jpg  

  2. #2
    erwin ist offline Benutzer
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    Standard AW: Wurzeldüngung per Injektionsspritze

    Hallo Ulrike und Heinz,

    ich habe das früher mit einer Spritze auch oft gemacht. Habe dazu normalen Aquarienvolldünger benutzt.
    Seit ich jedoch die NPK-Kugeln vom Doc verwende, habe ich das nicht mehr gebraucht. Meine Echinodoren und Tigerlotus blühen regelmässig und letztens sogar zum ersten mal auch eine Crinium natans.

    MfG
    Erwin

  3. #3
    prego ist offline Neuer Benutzer
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    1

    Standard AW: Wurzeldüngung per Injektionsspritze

    hallo ulrike und heinz,

    kleiner tipp: anstatt npk tonkugeln gehen auch düngestäbchen für zimmerpflanzen (zb 1 stäbchen in drei teilen am umfang der pflanze vertreilen); allerdings scheinen eure n/p werte sehr niedrig und was vor allem zu berücksichtigen ist, ist die messungenauigkeit vieler wassertests, d.h. u.u ist gar kein nitrat drin. viele wassertest weichen gleich um mehrere 100% ab, d.h. es wird u.u viel mehr angezeigt als tats. vorhanden ist.

    was fr. kasselmann erzählt ist nur bedingt richtig, denn es stellt sich ein nährstoff gleichgewicht zwischen boden- und freiem wasser früher oder später ein.

    d.h. auch eine auschließliche wurzeldüngung hilft nur bedingt, d.h. solange die pufferwikung des tons o.Ä ausreicht bzw. das o. beschriebene gleichgewicht erreicht ist.

    auch wenn ein gleichgewicht erreicht ist, heisst dies noch lange nicht dass die haupt- (npk restl. vernachlässigt) und sekundärnahrstoffe (ca,mg, restl. vernachlässigt) ausreichend vorhanden sind.

    würde mich zuerst ausschließlich auf die haupt und sekundärnährstoffe konzentrieren und optimieren, meist herrscht eine nitrat/phosphat überdüngungs hysterie vor, in den allermeisten fällen ist das gegenteil der fall.

    viel grüße

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