Hallo,
okay - man lernt nie aus
Daraus ergäben sich für mich zwei Alternativen. Da ich mal nicht davon ausgehe, dass Sand und Kies, sowie die Terrakotta-Kügelchen (habe drei verschiedene Zonen im AQ eingebaut) eisenhaltig sein sollten, kann es ja wohl nur am Pflanzsubstrat liegen. Allerdings habe ich den Bodengrund so angelegt, dass das Pflanzsubstrat vom Bodengrund auch an den Scheiben verdeckt ist und somit keiner direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt ist (was wieder dafür spräche, dass doch einer der genannten Bodengründe eisanhaltig sein könnte).Falls der Bodengrund Eisen-haltig ist, wird durch das Sonnenlicht Eisen(II) frei gesetzt (nennt sich Photoreduktion). Wird beispielsweise von Diana Walstad in "Das bepflanzte Aquarium" beschrieben.
Alternative 1: Ich versuche, falls Auslöser das Substrat ist, dieses weitestgehend abzusaugen. Was wahrscheinlich in einer großen Sauerei endet, da das Zeug in der Regel schwimmt, zumindest ein Großteil davon. Da die Pflanzen mittlerweile gut verwurzelt sind, sollten es denen zumindest keineen größeren Schaden zufügen.
Alternative 2: Mag ein Grund vielleicht sein, dass ich keine Kiesblende benutze? Habe im gesamten vorderen Teil ein Sandareal für die Welse angelegt. Da ich es optisch schöner finde, habe ich auf eine Kiesblende verzichtet. Alle paar Tage bilden sich vorn an der Scheibe, ca. 3 - 5 cm unter der Oberfläche, bräunliche Schlieren. Sobald ich den Sand mit den Fingern umwühle, sind diese sofort verschwunden, kommen aber nach kurzer Zeit wieder. Könnte es sich hierbei um Eisenanlagerungen handeln? Und könnte dieser Umstand durch eine Kiesblende verhindert, bzw. reduziert werden?
Gibt es eine Möglichkeit den Eisengehalt im Bodengrund zu messen?
Schon mal vielen Dank im Voraus.
Gruß
Frank

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