Hallo,
man sollte auf jeden Fall abklären, ob man nicht einfach ein falsches Testergebnis erhalten hat, indem man die Probe mit irgend etwas Eisen-haltigem verunreinigt hat (Dünger an den Fingern, etwas Mulm in der Probe etc.), indem man den Test peinlich gründlich wiederholt.
Das andere ist, daß ein solcher Zusammenhang durchaus bestehen kann, wenn man annimmt, daß ein größerer Teil des Eisenschlamms im Filter als Phosphat-haltige Verbindung vorliegt. Mit dem Entfernen des Phosphats beginnt sich dann Phosphat aus dem Filterschlamm rückzulösen, wobei dann auch zwangsweise größere Mengen Eisen freiwerden.Man kann sagen "parallel" zu dem erhöhten Eisenwert, hat sich der Phosphatwert gesenkt.. nun Frage ich mich, ob dies beides einen Chemischen zusammenhang haben könnte?
Hier hilft nur weiter Wasser wechseln, und evtl. zusätzlich etwas Wasseraufbereiter zugeben, damit das freiwerdende Eisen chelatisiert wird und damit in seiner Toxizität stark begrenzt wird.
Eine andere Möglichkeit bestünde, wenn versucht wurde das PO4 mittels PO4-bindenden Präparaten zu senken. Teilweise werden dazu Eisenhydroxidgranulate verwendet. Dabei ist auch u.U. eine gewisse Eisenabgabe denkbar.

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