Hallo,
mit so einfachen Regeln kommt man immer wieder an Grenzen.
Es gibt keine optimales Verhältnis in dem Sinne. Da der Mg-Gehalt beispielsweise abhängig von der Wasserhärte sehr unterschiedlich sein kann, würde ein fest angegebenen Verhältnis zu absurden Werten führen:
Würde man 2 : 1 angeben und der Mg-Gehalt wäre bei 20 mg/l so würde man rechnerisch auf 40 mg/l K kommen, was viel zu viel wäre.
Bei einem Mg-Gehalt von 1 mg/l müßte K bei 2 mg/l liegen. So funktioniert das nicht.
Kalium sollte möglichst (in hartem Wasser etwas mehr, in weichem etwas weniger) zwischen 10 und 20 mg/l liegen. Dabei sollte es möglichst nicht mehr als das 3fache des Mg betragen, sonst sollte man Mg auch noch nachdüngen.
Beschwere sich niemand, daß das kompliziert klingt und ist. Besser ist es gleich eine Mischung zur Düngung zu verwenden, die K : Mg = 3 : 1 eingestellt ist (oder man nimmt gleich Ferrdrakon K), damit kann man dann wenig falsch machen (höchstens noch insgesamt zu viel verwenden).
Man beachte noch, daß auch das Verhältnis von Mg zu Ca und anderen Elementen noch Einschränkungen unterworfen ist.

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