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  1. #6
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard AW: Magnesium nachdüngen

    Hallo,
    mit so einfachen Regeln kommt man immer wieder an Grenzen.
    Es gibt keine optimales Verhältnis in dem Sinne. Da der Mg-Gehalt beispielsweise abhängig von der Wasserhärte sehr unterschiedlich sein kann, würde ein fest angegebenen Verhältnis zu absurden Werten führen:
    Würde man 2 : 1 angeben und der Mg-Gehalt wäre bei 20 mg/l so würde man rechnerisch auf 40 mg/l K kommen, was viel zu viel wäre.
    Bei einem Mg-Gehalt von 1 mg/l müßte K bei 2 mg/l liegen. So funktioniert das nicht.

    Kalium sollte möglichst (in hartem Wasser etwas mehr, in weichem etwas weniger) zwischen 10 und 20 mg/l liegen. Dabei sollte es möglichst nicht mehr als das 3fache des Mg betragen, sonst sollte man Mg auch noch nachdüngen.

    Beschwere sich niemand, daß das kompliziert klingt und ist. Besser ist es gleich eine Mischung zur Düngung zu verwenden, die K : Mg = 3 : 1 eingestellt ist (oder man nimmt gleich Ferrdrakon K), damit kann man dann wenig falsch machen (höchstens noch insgesamt zu viel verwenden).

    Man beachte noch, daß auch das Verhältnis von Mg zu Ca und anderen Elementen noch Einschränkungen unterworfen ist.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  2. #7
    johann ist offline Benutzer
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    Standard AW: Magnesium nachdüngen

    Hallo,

    ich wollte nur nachfragen, damit ich mein Leitungswasser richtig aufbereiten kann, denn dort befindet sich so gut wie kein Kalium. Wenn dann nach dem Wasserwechsel alles eingestellt ist, dünge ich mit Ihrem Düngern ganz normal.

    Johann

  3. #8
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard AW: Magnesium nachdüngen

    Hallo,
    Zitat Zitat von johann Beitrag anzeigen
    ich wollte nur nachfragen, damit ich mein Leitungswasser richtig aufbereiten kann, denn dort befindet sich so gut wie kein Kalium. Wenn dann nach dem Wasserwechsel alles eingestellt ist, dünge ich mit Ihrem Düngern ganz normal.
    wie gesagt, dann das Wechselwasser so einstellen, daß Kalium höher liegt als Mg, max. das dreifache. Zusätzlich sollten es nicht mehr als 20 mg/l sein.
    Im Prinzip hat man auch immer noch Spielraum, weil die Werte im Wechselwasser auch nicht gleich der Werte im Becken sind. Hier stellen sich durch den Verbrauch der Pflanzen ja eher noch niedrigere Werte ein.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  4. #9
    Andre ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Magnesium nachdüngen

    Zitat Zitat von andreas kremser Beitrag anzeigen
    Kalium sollte möglichst (in hartem Wasser etwas mehr, in weichem etwas weniger) zwischen 10 und 20 mg/l liegen. Dabei sollte es möglichst nicht mehr als das 3fache des Mg betragen, sonst sollte man Mg auch noch nachdüngen.
    Hallo Hr. Kremser,

    mich interessiert sehr, warum die Konzentration für Kalium höher als Magnesium liegen sollte ?
    Welche Probleme traten bei Ihnen genau auf, wenn der Kaliumwert bei gleichbleibender Magnesiumkonzentration angehoben wurde ? Und können Sie mir eventuell sagen, welche Auswirkungen ein Umgekehrtes K:Mg Verhältnis, z. Bspl. 1:3 auf das Pflanzenwachstum zur Folge hätte ?

    Vielen Dank !

    André
    Geändert von Andre (13. April 2012 um 14:21 Uhr)

  5. #10
    Stefan Michels ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Magnesium nachdüngen

    Hallo,

    man bekommt bei einem überproportional hohen Kaliumwert chlorotische Pflanzen, weil die Magnesiumaufnahme der Pflanzen blockiert wird. Da Magnesium Chlorophyllbestandteil ist, kann dieses dann nicht mehr gebildet werden und die Pflanzen bleiben gelb-weißlich, etwas so wie hier: http://www.drak.de/de/info/diagnose/chlorosen.html
    Den Wassernabel habe ich auch so im Becken und bin gerade am experimentieren, wie ich den wieder los werde ;-)

    Auch umgekehrt wird ein Schuh draus: Ist der Magnesiumgehalt überproportional hoch, wird die Kaliumaufnahme blockiert und man bekommt einen wunderbaren Kaliummangel mit allen hier http://www.drak.de/de/info/diagnose/...l/seite-2.html beschriebenen Symptomen.

    Viele Grüße
    Stefan

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