DRAK Kopf-Graphik
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  1. #1
    Avatar von hafel
    hafel ist offline Benutzer
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    Standard Dosierung Magnedrakon

    Hallo,
    mein Pflanzenwachstum ist eigentlich recht gut, aber in letzter Zeit hatte ich das Gefühl, dass irgend etwas das Wachstum ein wenig hemmen würde.
    Also die Pflanzen perlten einfach nicht mehr so stark aus wie früher und auch das Wachstum hat sich ein wenig verschlechtert.
    Mikro- und Makronährstoffe sind in Ordnung, darauf habe ich immer ein wachsames Auge.
    Auf Verdacht habe ich dann gestern morgens 20 ml Magnedrakon auf ca 350 Nettoliter zugegeben und die Pflanzen haben dann den ganzenTag über wie verrückt ausgeperlt.
    Der Leitwert ist um ca 30 µS/cm gestiegen.
    Ich schließe nun daraus, dass ich mit Magnesium im Minimum gelegen bin und möchte nun täglich mittels Dosierpumpe Magedrakon hinzugeben.
    Die Frage ist nun wie soll ich dosieren?
    Vom Wasserwerk wurde bezüglich Magnesium leider keine Angabe gemacht.
    Letzte Frage, wie hoch sollte der Manesiumgehalt im Pflanzenaquarium sein und gibt es eine Möglichkeit diesen zu messen?

    Schönen und erfolgreichen Tag wünscht Hans

  2. #2
    Avatar von hafel
    hafel ist offline Benutzer
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    Standard AW: Dosierung Magnedrakon

    Hallo und guten Morgen,
    hat denn damit noch keiner Erfahrungen gemacht?

    Gruß Hans

  3. #3
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard AW: Dosierung Magnedrakon

    Hallo,
    Zitat Zitat von hafel Beitrag anzeigen
    Die Frage ist nun wie soll ich dosieren?
    Vom Wasserwerk wurde bezüglich Magnesium leider keine Angabe gemacht.
    Letzte Frage, wie hoch sollte der Manesiumgehalt im Pflanzenaquarium sein und gibt es eine Möglichkeit diesen zu messen?
    ich behaupte, ein Gehalt zwischen 5 und 10 mg/l sollte genügen.
    Allerdings konkurrieren Kalium und Magnesium um das selbe Aufnahmesystem der Pflanze, daher sollte man diese beiden Stoffe nicht unabhängig voneinander betrachten.

    Die Messung der GH bestimmt die Summe Ca + Mg. Jetzt müßte man noch Calcium alleine bestimmen, dann ergibt die Differenz den Magnesiumgehalt.
    Ca-Tests gibt es für den Seewasserbereich, ich weiß allerdings nicht, ob es auch Testkits gibt, die im Süßwasserbereich mit seinen geringeren enthaltenen Mengen an Ca u. Mg funktionieren (d.h. ob deren Meßbereich so weit runter reicht).
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  4. #4
    André L. ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Dosierung Magnedrakon

    Zitat Zitat von Andreas Kremser Beitrag anzeigen
    Die Messung der GH bestimmt die Summe Ca + Mg. Jetzt müßte man noch Calcium alleine bestimmen, dann ergibt die Differenz den Magnesiumgehalt.
    Könnte man in dem Fall nicht daraus schließen das z.B. bei einer GH > 10 eine ausreichende Menge Magnesium enthalten ist/sein sollte? Einfach mal davon ausgehend, das Ca & Mg ca. gleichmäßig vorhanden ist...?

    Zitat Zitat von Andreas Kremser Beitrag anzeigen
    Allerdings konkurrieren Kalium und Magnesium um das selbe Aufnahmesystem der Pflanze, daher sollte man diese beiden Stoffe nicht unabhängig voneinander betrachten.
    Verstehe ich das richtig? Die Planze schöpft z.B. aus Kalium und läßt Mg links liegen und nimmt vom Mg nur noch einen Teil auf? Welches der beiden Elemente wird denn von den Pflanzen bevorzugt aufgenommen?

    Sorry für die dummen Fragen, bin aber sehr Interessiert an den Zusammenhängen

  5. #5
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard AW: Dosierung Magnedrakon

    Hallo,
    Zitat Zitat von André L. Beitrag anzeigen
    Könnte man in dem Fall nicht daraus schließen das z.B. bei einer GH > 10 eine ausreichende Menge Magnesium enthalten ist/sein sollte? Einfach mal davon ausgehend, das Ca & Mg ca. gleichmäßig vorhanden ist...?
    Das ist vielleicht meist der Fall, aber nicht immer. Je nach Gesteinszusammensetzung des Wassereinzugsgebietes kann Ca:Mg = 1:1 bis über 10:1 sein.
    Genaueres sagt einem aber immer die Trinkwasseranalyse!
    Verstehe ich das richtig? Die Planze schöpft z.B. aus Kalium und läßt Mg links liegen und nimmt vom Mg nur noch einen Teil auf?
    Nein, so funktioniert das nicht.
    Man muß sich die Aufnahmesysteme in die Zelle wie eine Drehtür vorstellen, die sich dauernd dreht (in die in dem Fall nur Mg und K reinpassen - die anderen sind zu dick, oder werden wegen des falschen Aussehen vom Türsteher weggeschickt ), wer gerade davor steht wird reingelassen. Wenn viel Mg da ist und wenig K, dann wird auch viel Mg und wenig K aufgenommen, da hat die Pflanze weiter keine Möglichkeit weiter zu differenzieren. Von diesen gekoppelten Aufnahmesystemen gibt es reichlich, die Natur ist immer sparsam und verwendet jedes System mehrfach.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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