DRAK Kopf-Graphik
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  1. #1
    Mikka ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Probleme mit Nomaphila Siamensis

    Hallo,

    Die obige Pflanze bereitet mir immer wieder Kopf zerbrechen. Ständig bekommt sie an den unteren Blätter lauter Löcher und läßt von Zeit zu Zeit die Blätter dann fallen. Das ganze Blatt ist dann mit kleinen Löchern versehen. Sehen so aus als ob sie mit einer Zigarette oder so reingebrannt worden wären. Eigentlich müßte dies doch für einen Kaliummangel sprechen, oder?

    Habe ein 112 Liter Becken, welches ich täglich mit 1 ml Ferrdrakon K und 0,6 ml Ferrdrakon dünge. Und wöchentlich nach dem Wasserwechsel gebe ich noch eine extra Portion Kalium über Kaliumcarbonat hinzu.

    Habe auch schon mal überlegt die Gabe von Ferrdrakon K zu erhöhen, weil mein Fe-Test keinen Farbumschlag anzeigt. Also 0 vielleicht bißchen mehr, aber auf keinen Fall in der Nähe von 0,05 mg. Habe im Forum schön öfters gelesen, das Werte von 0,05 mg ausreichend seien, dann wieder 0,1, aber dann auch wieder das bei täglicher Zugabe es ausreichend sei wenn kein Farbumschlag zu sehen wär. Was ist nun korrekt?
    Als ich auf die obige Düngermenge zurückgegangen bin, habe ich ledig bei meiner Eustralis Stellata leicht blassere Triebspitzen erkennen können, dafür habe ich auf meiner Wurzel und bei der Cryptocoryne parva keine so schwarzen bis 2 cm lange Algenbüschel mehr wie ich es bei Fe-Werten nährungsweise 0,1 mg hatte (damals täglich 1 ml Ferrdrakon und 1,5 ml Ferrdrakon K)

    Auch habe ich immer wieder mal bei der Nomaphila Siamensis, daß die neuen Triebspitzen so verschrumpelt, klein und zusammengeknittert sind. Sehen aus als ob sie vertrocknet sind und zu lange in der Sonne waren :-)

    WW

    NO3 12 mg
    PO4 0,2 - 0,5 mg
    Fe Test zeigt wie gesagt kein Farbumschlag oder sehr sehr geringen so gut wie 0 also
    ph 6,5
    KH 3

    Beleuchtet wird mit 2 x 18 Watt + Reflektoren
    Beide Leuchten sind Osram 840

    Vielen Dank für Eure Antworten schon mal ;-)
    Viele Grüße
    Michael

  2. #2
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard AW: Probleme mit Nomaphila Siamensis

    Hallo,
    Zitat Zitat von Mikka Beitrag anzeigen
    Die obige Pflanze bereitet mir immer wieder Kopf zerbrechen. Ständig bekommt sie an den unteren Blätter lauter Löcher und läßt von Zeit zu Zeit die Blätter dann fallen. Das ganze Blatt ist dann mit kleinen Löchern versehen. Sehen so aus als ob sie mit einer Zigarette oder so reingebrannt worden wären. Eigentlich müßte dies doch für einen Kaliummangel sprechen, oder?
    das ist meiner Erfahrung nach Kaliummangel. Wenn man in der Suche Hygrophila corymbosa (Nomaphila Siamensis ist ein altes ungültiges Synonym) eingibt, müssten sich dutzendweise Beiträge zu dieser Thematik finden
    Und wöchentlich nach dem Wasserwechsel gebe ich noch eine extra Portion Kalium über Kaliumcarbonat hinzu.
    Wenn man die Eisendüngung nicht erhöhen will, was spricht denn dagegen die Kaliumcarbonat-Zugabe beim Wasserwechsel zu erhöhen?
    Habe im Forum schön öfters gelesen, das Werte von 0,05 mg ausreichend seien, dann wieder 0,1, aber dann auch wieder das bei täglicher Zugabe es ausreichend sei wenn kein Farbumschlag zu sehen wär. Was ist nun korrekt?
    0,05 mg/l sind bei täglicher Gabe normalerweise auch ausreichend (es gibt immer Ausnahmen je nach den Umständen des einzelnen Beckens). Und bei den meisten Tests hat man bei 0,05 mg/l noch so gut wie keine Farbreaktion.
    Als ich auf die obige Düngermenge zurückgegangen bin, habe ich ledig bei meiner Eustralis Stellata leicht blassere Triebspitzen erkennen können, dafür habe ich auf meiner Wurzel und bei der Cryptocoryne parva keine so schwarzen bis 2 cm lange Algenbüschel mehr wie ich es bei Fe-Werten nährungsweise 0,1 mg hatte (damals täglich 1 ml Ferrdrakon und 1,5 ml Ferrdrakon K)
    Dann muss man den (schwierigen) Versuch unternehmen den Mittelweg zu finden: etwas mehr Farbe an der Eusteralis und noch keine Algenbildung.
    Auch habe ich immer wieder mal bei der Nomaphila Siamensis, daß die neuen Triebspitzen so verschrumpelt, klein und zusammengeknittert sind. Sehen aus als ob sie vertrocknet sind und zu lange in der Sonne waren :-)
    Hygrophila-Arten, insbesondere das Kirschblatt, mögen allzu weiche Wasserwerte gar nicht so besonders. Eventuell liegt an der niedrigen KH.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  3. #3
    Mikka ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Probleme mit Nomaphila Siamensis

    Hallo,

    Zitat Zitat von Andreas Kremser Beitrag anzeigen
    das ist meiner Erfahrung nach Kaliummangel. Wenn man in der Suche Hygrophila corymbosa (Nomaphila Siamensis ist ein altes ungültiges Synonym) eingibt, müssten sich dutzendweise Beiträge zu dieser Thematik finden.
    Danke für den kleinen Hinweis. Hab mich schon des öfteren gewundert, weshalb ich unter dem Namen nicht wirklich großartig fündig werde. Wenn ich die Bilder von Hygrophila angeschaut habe, schon immer das Gefühl hatte, daß es eine und die selbe sein müßte.

    Zitat Zitat von Andreas Kremser Beitrag anzeigen
    0,05 mg/l sind bei täglicher Gabe normalerweise auch ausreichend (es gibt immer Ausnahmen je nach den Umständen des einzelnen Beckens). Und bei den meisten Tests hat man bei 0,05 mg/l noch so gut wie keine Farbreaktion.
    Dann muss man den (schwierigen) Versuch unternehmen den Mittelweg zu finden: etwas mehr Farbe an der Eusteralis und noch keine Algenbildung.
    Frage mich so wieso, ob das Eisen-Testergebnis auch wirklich stimmt. Hatte bisher immer die Test von der Firma, die mit "S" anfängt. Und als letztens mein Phosphat-Test und Nitrat-Test leer war, habe ich die Tests von einer anderen Firma gekauft, welche im Meerwasserbereich sehr häufig verwendet werden und dort als sehr genau angesehen werden. Dabei mußte ich dann feststellen, daß mein vorheriger Test doch um Welten daneben gelegen hat. Leider wurde mir immer zuwenig angezeigt, daraufhin ich natürlich ordentlich nachgedüngt habe. Daher jetziger mein Verdacht, daß die vermehrte Algenbildung vielleicht auch damit in Verbindung stand.

    In meinem Fall ist es dann ja ratsam die Ferrdrakon K Zugabe zu erhöhen, bis die blasseren Spitzen an meiner Eusteralis verschwunden sind (würd dann ja auch gleich wieder ein wenig meiner Hygrophila zu gute kommen)

    Zitat Zitat von Andreas Kremser Beitrag anzeigen
    Hygrophila-Arten, insbesondere das Kirschblatt, mögen allzu weiche Wasserwerte gar nicht so besonders. Eventuell liegt an der niedrigen KH.
    Laut Ihrer Beschreibung auf der Homepage wäre das ja ein Calciam Mangel, was ja für die niedrige KH sprechen würde. Aber da ich das meinen Fischchen nicht antun will, werd ich damit leben müssen. Zumal die verkrüppelten Triebspitzen immer nur sporadisch auftauchen.

    Viele Grüße
    Michael

  4. #4
    Avatar von thielej
    thielej ist offline Benutzer
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    Standard AW: Probleme mit Nomaphila Siamensis

    @Andreas
    Hygrophila-Arten, insbesondere das Kirschblatt, mögen allzu weiche Wasserwerte gar nicht so besonders.
    Jetzt gehen mir Lichter auf. Vielleicht erinnerst Du dich an meine Frage(n) diesbezüglich vor ein paar Wochen.

    @Mikka
    Also aus meiner Erfahrung raus sind die Test's von S sehr genau. Ich hab mir von den für mich wichtigen Tests (PO4/NO3 und Fe) jeweils mehrere Hersteller gekauft und ausgiebig getestet und mir auch die Arbeit gemacht und mittels Testlösungen nachgemessen. Der S war im Ergebniss einwandfrei.
    ALLLERDINGS: Die Haltbarkeit ist so eine Sache. war dein Test schon älter?

  5. #5
    Mikka ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Probleme mit Nomaphila Siamensis

    Hallo,

    Zitat Zitat von thielej Beitrag anzeigen
    @Mikka
    Also aus meiner Erfahrung raus sind die Test's von S sehr genau. Ich hab mir von den für mich wichtigen Tests (PO4/NO3 und Fe) jeweils mehrere Hersteller gekauft und ausgiebig getestet und mir auch die Arbeit gemacht und mittels Testlösungen nachgemessen. Der S war im Ergebniss einwandfrei.
    ALLLERDINGS: Die Haltbarkeit ist so eine Sache. war dein Test schon älter?
    Eigentlich war ich von den Tests der Firma S auch immer überzeugt, bis auf den Nitrattest. Dieser hat mir noch nie wirklich zugesagt, weil ein Ablesen nur bis 10 mg wirklich eindeutig war, aber so bald mal der Farbton ins Rote ging, war für mich und andere, die ich zu rate zog, keine eindeutige Farbzweisung mehr möglich. Bestand zwar die Möglichkeit der Verdünnung, aber das empfand ich immer als recht umständlich und nervig.
    Habe aus diesem Grund die Tests einer anderen Firma ausprobiert und gleich auch noch den PO4 Test gekauft. Lese des öfteres in Meerwasser-Foren mit und dort wird kein gutes Haar an allen Tests der bekannten Firmen im Süßwasserbereich gelassen.

    Mhh vielleicht lags auch durchaus am Alter, war sicherlich etwas über 1 Jahr alt.Habe mir bei dem Test der Firma S nie die Mühe gemacht eine Referenzlösung anzusetzen. Wobei wenn ich jetzt die Abweichung gesehen hab, werde ich mir mal die Mühe machen so eine anzusetzen und mal alle paar Monate gegenmessen.

    Viele Grüße
    Michael

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