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  1. #1
    augga ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Pflanzensterben...

    Hallo an alle!


    Die Probleme: Neue Pflanzen in dem neu eingerichteten Becken. Sie
    verrotten! Alternanthera reineckii "Rot" und Hygrophila Polysperma verlieren
    alle Blätter, die sich auflösen. Außerdem verrottet der in den Bodengrund
    eingesteckte Teil des Stengels und die Pflanzen lösen sich aus der
    Verankerung, wenn man sie wieder einsteckt, verrottet das nächste Stück.
    Sagittaria pusilla bekommt gelbe Blätter, die dann absterben, ohne dass sich
    neue nachbilden. Das Unverstänlichste ist aber, dass alle 3 Sorten der
    Valisnerien (Spiralis, torta und asiatica v. bivaensis) verrotten!
    Dabei gelten sie als die anspruchslosesten aller Pflanzen! Ich habe früher
    nie Probleme mit Valisnerien gehabt, außer dass sie sich zu einer Plage
    entwickelten. Die Spitzen der Valisnerien werden gelb und braun und dann
    verrottet das ganze Blatt... Die einzigen Pflanzen, die sich anscheinend
    wohl fühlen, sind verschiedene Echinodorus und Cryptocorynen Sorten. Das
    Aquarium ist seit 1 Woche in der Einlaufphase, d.h. keine Dünger-Zugabe
    außer CO2 und im Boden (Terrdrakon).

  2. #2
    Udo Bomers Gast

    Standard Re: Pflanzensterben...

    Hallo,

    so doof wie das klingen mag, aber in den Anfängen meines AQ hatte ich auch einige solcher Ausfälle. Später konnte ich die gleichen Sorten halten. Auch hatte ich des Anfangs nicht gedüngt, da so ein Bodengrunddünger ja zunächst einiges ins Wasser abgeben soll.(?) Ist es denn ausserdem denkbar, dass grade in der Anfangsphase, sämtliche Bakterienfloren, die diverserse Nährstoffpeaks verursachen, noch in völlig ungeordneten Verhältnissen leben. (Nitritpeak, Ammoniakpeak?). Vielleicht bekommt das einigen Arten nich. Komisch ist nur, daß es sonst nie was ausgemacht hat.
    Nun denn. Fürs erste wärs das von meiner Seite.

    U. Bomers

  3. #3
    Andreas Kremser Gast

    Standard Re: Pflanzensterben...

    Hallo,
    das schaut für mich nach einer massiven Schädigung der Pflanzen aus, entweder vor dem Einpflanzen erfolgt oder durch Kupfer o.ä. im Becken. Kann man auf Kupfer überprüfen - gibt es Kupferrohre im Haus, wurde warmes Wasser aus dem Boiler verwendet etc.?
    Viele Pflanzen werden in Ihrer emersen Form verkauft und müssen sich erst mal an das Unterwasserleben anpassen, hierbei verfaulen Teile und Blätter werden abgeworfen.
    Übrigens, nicht alle Vallisnerien sind einfach, zum einen mögen die "normalen" Vallisnerien lieber hartes, mineralstoffreiches Wasser, zum anderen ist die neue Art V. torta doch recht anspruchsvoll.
    Wenn die Pflanzen bei Zwischenhändler recht lange im Verkaufsbecken lagen, schauen sie oft nicht mehr besonders aus.

    Die fast identische Anfrage aber unter anderem Namen gab es in der ######## NG, allerdings sei ######## Bodengrund verwendet worden. Darf ich daraus schließen, daß mehrere Becken mit unterschiedlichem Bodengrund eingerichtet worden sind?
    Dann gelten die Vermutungen in den obersten zwei Absätzen erst recht.


  4. #4
    augga ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Re: Re: Pflanzensterben...

    Hallo,

    Danke für die Antwort!

    > das schaut für mich nach einer massiven Schädigung der
    > Pflanzen aus, entweder vor dem Einpflanzen erfolgt oder durch
    > Kupfer o.ä. im Becken.

    Das glaube ich auch...

    > Kann man auf Kupfer überprüfen - gibt
    > es Kupferrohre im Haus, wurde warmes Wasser aus dem Boiler
    > verwendet etc.?

    Es gibt tatsächlich ein paar Kupferrohre im Haus, allerdings waren die auch früher da und früher kannte ich das Problem nicht... Ich lasse grunzätzlich das (kalte!) Wasser erst eine Weile laufen, bevor ich die Eimer fülle.

    Ich habe keinen Kupfertest, spiele aber jetzt mit dem Gedaken mir einen zu besorgen.

    Heute sind die Leitungswasserwerte von den Stadtwerken gekommen. Da sind alle möglichen Sachen aufgelistet, aber nichts zu Kupfergehalt. Die einzige Angebe, die Kupfer betrifft ist der korrosionschemische Qoutient von 17,01. Andere Schwermetalle und "Gifte" sind weit unter dem Grenzwert. Ich habe die Werte der Giftstoffe angehängt, falls Interesse besteht, kann ich auch die Restlichen Berichte senden.
    Was mir auffält ist der Hohe pH-Wert von 8,14 bei der gleichzeitigen Gesamthärte von nur 4,8 (davon KH 4,3), kommt mir etwas unnatürlich vor.
    Ist eigentlich der Kieselsäuregehalt von 5,5 mg/l in Ordnung? Mir fehlen Angaben zu den empfohlenen Grenzwerten.
    Interessant ist auch der teilweise sehr große Unterschied zwischen den von mir ermittelten Werten für das Leitungswasser und denen vom Labor: z.B. Zeigen bei mir etliche Tests (versch. Hersteller, Tropfen- und Streifentests) eine GH von über 10 dH an (Labor: 4,8 dH), pH-Wert von ca. 7,1 (Labor: 8,14), Nitrat von über 12 mg/l (Labor: 3,6 mg/l); PO4- und Fe-Werte scheinen zu stimmen...

    > Übrigens, nicht alle Vallisnerien sind einfach, zum einen
    > mögen die "normalen" Vallisnerien lieber hartes,
    > mineralstoffreiches Wasser, zum anderen ist die neue Art V.
    > torta doch recht anspruchsvoll.

    Eine Frage: In wie fern ist die V. torta besonders anspruchsvoll? Was braucht sie?
    So viel ich weiß gedeihen Vallisnerien auch in dem weniger harten Wasser, oder?

    > Die fast identische Anfrage aber unter anderem Namen gab es
    > in der ######## NG,

    Voll erwischt! Die Beiträge in der ######## NG sowie in der d.r.t.a. stammen tatsächlich von mir, allerdings auf dem Rechner von meiner Freundin erstellt. Ich dachte mir schon, dass Du den Trick durchschaust, da Du doch in den beiden NGs präsent bist ;-)

    > Darf ich daraus schließen, daß mehrere
    > Becken mit unterschiedlichem Bodengrund eingerichtet worden
    > sind?

    Richtig, es sind 2 Becken, die fast gleichzeitig eingerichtet wurden, beide zeigen sehr ähnliche Symptome. In dem Becken mit dem "nicht Terrdarkon"- Bodengrund sind schon 2 Siamesische Rüsselbarben drin und scheinen sich wohl zu fühlen, die Pflanzen verrotten weiter...

    Grüße!

    August

  5. #5
    augga ist offline Neuer Benutzer
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    Standard RE: Re: Pflanzensterben... (2)

    Hallo!

    Hier noch ein Testbericht, sehr interessante Werte sind nachzulesen...


    Ich finde die Chlorid- und Kieselsäurewerte zu hoch, oder irre ich mich?

    Grüße!

    August

    P.S.: Übrigens, Andreas, Du hast mir bei der letzten Lieferung ein Fläschchen Ferrdrakon anstatt von Daydrakon geschickt... Ich wollte mich aber nicht beschweren, es passt schon !

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