Hallo,
das ist freilich viel zu viel. Da geben nicht nur viele Tiere, sondern sogar schon empfindliche Pflanzen den Löffel ab.Leitungswasserprobe hatte lt. Tierarzt 1,4 mg/l, Aquarienwasser hatte 0,5 mg/l. Aber der J*B-Test zeigte wie gesagt gar nichts an.
Ich kenne den speziellen Test nicht, kann also nichts dazu sagen, ob wohl das eine Exemplar hinüber war, oder der Test von seiner Auflösung und Genauigkeit prinzipiell nicht für die Aquaristik taugt.
Da hat sich durch bessere und empfindlichere Analytik viel getan. So hat man einiges als essentiell eingestuft, was früher oft unbeabsichtigt als Verunreinigung dabei, anderes scheint nicht mehr streng essentiell zu sein.denn da sind ja auch Titan, Bromid, Zinn u.a. drin, die in keiner aktuellen Liste an notwendigen Spurenelementen mehr auftauchen.
Es gibt eine Reihe von Elementen, darunter Aluminium und Silizium, die nicht essentiell sind, deren Vorhandensein aber trotzdem einen pos. Effekt auf bestimmte Pflanzen hat.
So wirkt z.B. Silizium auf Reis ertragssteigernd, bewirkt aber bei Abwesenheit keine Mangelerscheinungen.
Sind also 0,7 mg/l bei einer Düngung. Bei viel Düngung und kaum Wasserwechsel in Weichwasser durchaus nicht zu vernachlässigen, wie ich meine.Ca. 7 g Kaliumsulfat in einem Liter Düngerlösung, davon aber nur 10 ml pro 100 Liter Aquarienwasser, also 0,07 g (auf 100 Liter!).
Aber zu Pro und Contra Chlorid/Sulfat ist schon viel kontrovers gestritten worden und einen eindeutigen Sieger gibt es dabei nicht. Vom Handling und den technischen Eigenschaften für mich als Hersteller hat aber K2SO4 einige Vorteile, so daß ich das Sulfat in der Regel vorziehe.

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