DRAK Kopf-Graphik
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  1. #1
    Paul ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Leitungswasserwerte

    Hallo!

    Neulich habe ich bei mir den Nitrat-, Eisen- und Phosphatwert meines Leitungswassers gemessen:

    Nitrat ca. 12 mg/l (#####-Test)
    Phosphat <0,25 mg/l (###-Test)
    Eisen um 0,1 (####-Test)

    Da ich schon so viel über den "Drak-Dünger" gelesen hatte, hab ich mir kürzlich auch Ferrdrakon, Ferrdrakon K und Daydrakon bestellt. Allerdings wusste ich bis dato nichts über die Werte meines Leitungswassers. Jetzt ist mir auch klar, weshalb ich den Nitratwert trotz guter Filterung und üppigem Pflanzenbesatz nicht runterkrieg Wahrscheinlich machen sich auch deswegen die Bart- und Pelzalgen breit.

    Meine Frage ist nun: Wie sollte ich die drei Dünger im Hinblick auf die Leitungswasserwerte optimal dosieren bzw. was ist zu unternehmen, um die Algen loszuwerden?

    Anbei noch meine Beckendaten:

    112 Liter Brutto
    Beleuchtung 3x 18W, jew. plus Reflektor
    15W Bodenheizkabel
    Depotdünger im Kiesbodengrund
    CO2-Düngung über D******* Cyclo
    Außenfilter ca. 350 l/h (bestückt mit Filterschwamm, Ehfisubstrat, Filterwatte)

    Wasserwerte: 26 °C, KH 8, pH <7; Nitrat, Phosphat u. Eisen wie oben.

    Viele Grüße,
    Paul

  2. #2
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard AW: Leitungswasserwerte

    Hallo,
    Nitrat ca. 12 mg/l (#####-Test)
    wobei die 12 mg/l nicht problematisch sind, auch in Hinsicht auf Algen
    Phosphat <0,25 mg/l (###-Test)
    Ungefähr 0,25 mg/l (was ok wäre) oder deutlich weniger als 0,25 mg/l. Oder anders gefragt: Hat der Test wenigstens noch etwas Blau angezeigt, oder war da gar keine Reaktion mehr?
    Wahrscheinlich machen sich auch deswegen die Bart- und Pelzalgen breit.
    Das ist zumindest aus den drei Werten nicht direkt abzulesen. Aber Ferrdrakon/Ferrdrakon K ist zumindest ein guter Volldünger, der die höheren Pflanzen gut gegen die Algen unterstützt.
    Eine Anmerkung noch, Leitungswasser wird normalerweise enteisent. Ich halte es daher für unwahrscheinlich das das Leitungswasser messbare mengen Eisen enthält. Man sollte diese Färbung als Nullpunkt ansetzen.
    Meine Frage ist nun: Wie sollte ich die drei Dünger im Hinblick auf die Leitungswasserwerte optimal dosieren bzw. was ist zu unternehmen, um die Algen loszuwerden?
    Mein Vorschlag:
    Ferrdrakon nach 80 % Dosierungsempfehlung 8 ml/100l Wasser / Woche
    Ferrdrakon K dann mit 4 ml/100 l Wasser / Woche
    Daydrakon 2 - 3 Tropfen /100 l Wasser und Tag

    Zu Beleuchtung, Wasserwechselintervall, Fisch- und Pflanzenbesatz schreibst Du nichts. Evtl. ist ja die Liste schnellwachsender Pflanzen interessant, die oben in der Forumübersicht festgepinnt ist.

    Bei Algenwuchs auf jeden Fall darüber nachdenken, den Wasserwechsel deutlich zu verstärken. Mehr kann ich ohne wenigstens ein wenig mehr Daten zu dem Becken wirklich nicht schreiben. Ich hole das aber gerne nach.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  3. #3
    Paul ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Leitungswasserwerte

    Hallo!

    Wow, das ging aber schnell Sie haben Recht, ich sollte etwas präziser sein:

    Beleuchtung: 3x 18W Osram-Daylight 840, 10 Stunden lang mit Mittagspause von 14-17 Uhr.
    Wasserwechsel: jede Woche ca. 50 %
    Bepflanzung: Rotala rotundifolia, Mayaca fluviatilis, Micranthemum micranthemoides, Sagittaria subulata, Hygrophila polysperma, Cabomba caroliniana; von allem reichlich, d.h. nur noch 1/3 des Bodengrunds sichtbar
    Tierbesatz: 10 Amanogarnelen, 2 Otocinclus niger, etliche kleine Schnecken

    Der Eisentest hat wirklich angeschlagen, nachdem ich ihn für ein paar Sekunden in die Mikrowelle gestellt hatte, um die Chelatoren aufzubrechen.

    Beim Phosphattest meinte ich schon eine Färbung erkennen zu können.

    Gruß,
    Paul

  4. #4
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard AW: Leitungswasserwerte

    Hallo,
    diesmal etwas später, aber ich hatte den Beitrag zuerst übersehen.
    Ich kann wirklich keinen Ansatzpunkt dafür finden, warum bei Ihrem Setup Bart- und Pinselalgen zum Problem werden bzw. bleiben sollten.
    Deshalb noch eine Anregung von mir: überprüfen Sie mal den Nitrattest mit dest. Wasser. Gerade der Nitrattest gehört zu den am wenigsten haltbaren und die Überalterung zeigt sich dann nicht unbedingt darin, daß nichts mehr angezeigt wird. Ich habe gerade vom Test einer Firma öfters berichtet bekommen, daß dann unabhängig vom Gehalt der Messprobe immer 12,5 mg/l angezeigt wurden.
    Wenn der Nitratgehalt evtl. gar nicht wirklich vorhanden wäre, hätten wir bei Ihrem üppigen Pflanzenbestand eine Ursache für Algenwuchs gefunden.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  5. #5
    Paul ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Leitungswasserwerte

    Hallo!

    Ich habe das Gefühl, Sie haben den Nagel (mal wieder ) direkt auf den Kopf getroffen: Der Nitrattest, den ich momentan noch verwende, ist schon 2-3 Jahre alt - kein Wunder, dass er Mist anzeigt...
    Ich werde mir schnellstmöglich einen neuen Nitrattest besorgen. Wie lange ist so ein Test eigentlich haltbar?

    Viele Grüße,
    Paul

    PS: Übrigens sind gestern noch ein paar Bewohner mehr eingezogen: noch mal 5 Amanogarnelen, 3 Rennschnecken, 3 Otocinclus affinis und 10 Zebrabärblinge. Falls im Becken wirklich Nitrat- und Phosphatmangel herrscht, könnte dieser Besatz die Werte evtl. etwas anheben, oder?
    Geändert von Paul (08. Juni 2006 um 16:42 Uhr)

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