Hallo,
wie die meisten anderen hier habe auch ich ein Problem mit den Pflanzen in meinem Aquarium. Vorab erst mal die Eckdaten damit jeder weiß was los ist.
Das Becken hat die Maße 200x80x60 und wird mit 3x 150W HQI beleuchtet.
Die Brenner sind Philipps Mastercolor 942.
Bodengrund besteht aus Quarzsand incl. Drak Bodendünger im unteren Drittel.
Folgende Pflanzen sind drin:
Rotala wallichii
Ludwigia repens
Limnophila aquatica
Eleocharis accicularis
Hemianthus callitrichoides
Hydrilla verticillata
Hemianthus micranthemoides
Monosolenium tenerum
Javamoos Vesicularia dubyana
Bolbitis heudelotii
Bacoba australis
Heteranthera zosterifolia
Der Filter besteht aus einem externen Mattenfilter und einem Osmosefilter.
Das Becken läuft seit Mitte Februar und hat sich eigentlich die erste Zeit normal verhalten, Pflanzenwuchs war befriedigend, die erste Algenplage dauerte auch nur ca. 2 Wochen. Etwa zur selben Zeit begann ich zu düngen mit Ferrdrakon und wenig Daydrakon da sich schon die ersten Mangelerscheinungen zeigten wie gelbe und blasse Blätter außerdem schien der Pflanzenwuchs still zu stehen. Die Fe Messung ergab wie vermutet 0 mg/l Eisen vor dem Düngen auch ist der Po4 0 mg/l. Durch 90ml Ferrdrakon ereichte ich 0.3mg/l Eisen. Nach einer Woche warten konnte ich noch immer kein Wachstum feststellen und der Fe Test ergab wieder 0 mg/l genau so Po4, Blätter waren genau so blass und gelb wie vorher. Also gab ich zum Ferrdrakon noch 40ml Daydrakon, aber schon am nächsten Tag war das Wasser so trüb das die Rückwand fast nicht mehr zu sehen war, tägliche Wasserwechsel von ca. 50% besserten zwar die Trübung aber sobald ein Tag ohne WW verging war die selbe Brühe wieder da wie am Anfang.
Erst als ich Zweitage das Licht aus lies war das Wasser wieder fast klar was für mich auf eine Algen oder Bakterienblüte hinweist, die Trübung ist nicht grün sondern eher wie aufgewirbelter Bodengrund eben milchig. Die Düngung hatte ich in dieser Wasserwechselzeit eingestellt.
Zur Zeit habe ich das Licht nur für 7 Std Täglich eingeschaltet um die Trübung in den Griff zu bekommen, sobald ich aber Daydrakon zugebe auch nur geringste Mengen wird das Wasser wieder sehr trüb, deshalb gebe ich im Moment nur Ferrdrakon in der Max Dosis um überhaupt Fe nachweisen zu können was aber am Pflanzenwuchs nichts bewirkt.
Außerdem habe ich beobachtet das Hydrilla verticillata und Heteranthera zosterifolia vom Licht weg wachsen und zwar legt sich die Pflanze auf dem Boden und bildet dort neue Wurzeln nach dem ich die Strahler von diesen Pflanzen etwas weggedreht habe stellen auch sie in die Höhe. Die Ludwigia repens wird immer Buschiger und bildet neue Seitentriebe aber sie wird nicht länger als 25cm ist aber genau so wie Rotala wallichii kräftig Rot. Hemianthus callitrichoides bekommt immer mehr gelbe Blätter und bildet nur wiederwillig Ausläufer die dann aber grün sind und auch bleiben, bis jetzt zumindest. Als Algen habe ich Grüne Fadenalgen und Pinselalgen die aber bis jetzt noch nicht so zum Problem werden.
Hat vielleicht jemand ähnliches schon mal erlebt, vor allem das Pflanzen vom Licht weg wachsen? wobei ja eigentlich nicht außergewöhnlich viel Licht vorhanden ist. Ca.2 Std nachdem das Licht und die CO2 Düngung einschaltet beginnen die Pflanzen schon zu Assimilieren und aus dem Boden steigen Sauerstoffblasen auf, auch sind im Boden durch die Scheiben Große Luftblasen zu sehen die immer mehr werden aber es sind sicher keine Faulgase, könnte es sein das der Sauerstoff im Boden das Fe schneller Oxidiert wie es die Pflanzen aufnehmen können und dann ausfällt?
Hier noch die Wasserwerte:
Fe 0,3 mg/l (24Std. nach der Düngung)
No3 5mg/l
No2 <0,3mg/l
Kh 3
Leitwert 140 µs/cm
Ph 6,4
Bedanke mich schon mal für das Lesen und Hoffe auf Reichlich Antworten
Gruß Rene
Auf Bild 12 die ganz Rechte Pflanze wächst vom Licht weg
Auf Bild 20 die ganz Linke auch.

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