DRAK Kopf-Graphik
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  1. #1
    Tobias ist offline Erfahrener Benutzer
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    03. Oktober 2004
    Beiträge
    258

    Standard Chemisches Problem mit Phospat/Calcium?

    Hallo Chemiker ;-)

    Ich habe seit einiger Zeit zuviel Nitrat und Phosphat im Aqiarium. ich habe eine ganze
    Zeit lang wenig/keine Wasserwechsel gemacht und wollte eigentlich richtung Altwasseraquarium steuern. Lief auch alles prima eine Zeit lang, doch dann das übliche -Wachstumsstopp, ALgen usw...
    Nun habe ich diverse Wassertests durchgeführt und habe zuviel Nitrat (ca. 20mg/l) und Phosphat (ca. 1,5mg/l). Habe sofort einen 70% Wasserwechsel durchgeführt mit Osmosewasser/Leitungswasser gemisch auf KH 5.
    Einen Tag später wiederholte ich die Tests und hatte nur minimal gesunkene Werte!!!
    Habe dann noch einen Tag später wieder einen 70% Wasserwechsel gemacht (wie vorher) und dann noch mal einen Tag später Wasserwerte gemessen - und wieder Nitrat und Phosphat immer noch bei Nitrat 15mg/l Phosphat ca. 1mg/l.
    Da meine Pflanzen weiße Stellen ähnlich einer Chlorose bekommen, habe ich im Internet etwas über Calcium/Phosphat im zusammenhang gelesen, blos verstehen tu ich es nicht.

    Link:
    http://www.deters-ing.de/Gastbeitraege/Calcium.htm

    Könnte das bei mir der Fall sein? Wenn ja, was kann ich dagegen tun?

    danke im vorraus!!!!

    Tobias

  2. #2
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    01. Oktober 2004
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    Schönaich
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    Standard Re: Chemisches Problem mit Phospat/Calcium?

    Hallo,
    solange ein ausgefälltes Phosphat im Bodengrund bzw. Filterschlamm vorliegt (meist Eisenphosphat, Calciumphosphat bildet sich erst bei PO4-Gehalten über 4 - 6 mg/l in nennenswerten Mengen), wird sich nach dem Wasserwechsel so lange Eisenphosphat zurücklösen, bis der alte Wert erreicht ist. Das passiert so lange, bis der ausgefällte Vorrat verbraucht ist - meist so lange, wie es zur Bildung gebraucht hatte.
    Achtung, dabei ist auch meist der Eisenwert deutlich erhöht, trotzdem sollte weitergedüngt werden, weil die anderen Spurenelemente ebenfalls benötigt werden.
    Die einzige Abhilfe ist reichlicher und häufiger Wasserwechsel.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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