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Thema: Aktivkohle

  1. #1
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard Aktivkohle

    Hallo,
    ich habe hier Angebote vorliegen zu mehreren leicht unterschiedlichen Aktivkohlen, die für die Aquaristik geeignet wären.

    Was wären denn Eigenschaften, die Euch wichtig wären (außer der grundlegenden Anforderung, die Aufgaben zu erfüllen, für die man sie einsetzt, also Farb-, Giftstoffe und Medikamente zu binden, Chlor und Ozon katalytisch zu zerstören).

    Abriebfestigkeit
    Korngröße (körnig, extrudiert?)
    Anderes

    Ich bin da noch nicht ganz schlüssig, was ich in den Shop aufnehmen werde, also ist das der Zeitpunkt meine Entscheidungsfindung beeinflussen zu können.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  2. #2
    Norbert Gast

    Standard Re: Aktivkohle


    Hallo

    Hab mal gelesen , das Aktivkohle meist durch Phosporsäure "aktiviert" ( Porenöffnung durch auswaschen mit P-saüre)wird.
    Zumindest für Seewasseraquarianer wärec es interessant ,eine Aktivkonle zu haben ,die in dieser beziehung Rückstandsfrei ist ...

    LG Nobbe ( der vom AKLefu )

  3. #3
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard Re: Aktivkohle

    Hallo,
    > Hab mal gelesen , das Aktivkohle meist durch
    > Phosporsäure "aktiviert" ( Porenöffnung durch
    > auswaschen mit P-saüre)wird.

    Das ist komplizierter, erst durch Zusätze wie Phosphorsäure oder Zinksalze enstehen die großen aktiven Oberflächen der Aktivkohle beim anaeroben Verkohlungsprozess. Natürlich muß das anschließend möglichst gründlich ausgewaschen werden.

    > Zumindest für Seewasseraquarianer wärec es
    > interessant ,eine Aktivkonle zu haben ,die in
    > dieser beziehung Rückstandsfrei ist ...

    Ich kann da noch mal nachfragen, es wird in den Datenblättern jedenfalls nicht explizit darauf eingegangen.
    Sollte ich keine befriedigende Auskunft erhalten, muß ich wohl selber ran - immerhin habe ich Proben hier. Dann müßte man Aktivkohle mit Wasser versetzen, filtrieren und anschließend einen Phosphattest machen.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  4. #4
    Detlef ist offline Benutzer
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    Standard Re: Aktivkohle

    Hallo Andreas,

    wichtige Eigenschaften einer Filterkohle wären: 1. geringe Staubabgabe --> Abriebfestigkeit, 2. grob pelletiert (um den Wasserdurchsatz im Filter nicht zu sehr zu vermindern), 3. keine Abgabe unerwünschter Stoffe --> Al, PO4 etc., 4. keine/geringe Beeinflussung des pH-Wertes, 5. bereits in grobmaschiges Nylonnetz gefüllt! Beinahe alle Produkte müssen in zugekaufte Filterbeutel geschüttet werden --> Staubbelastung/Verschmutzung des Arbeitsplatzes, oder werden angeboten in sehr engmaschigen Filterbeuteln, die bei etwas längerem Einsatz schnell verstopfen können. Hier zeigt ADA zum wiederholten mal anderen Anbietern, wie die am besten geeignete/kundenfreundlichste Darreichungsform auszusehen hat.

    Gruß,
    Detlef

  5. #5
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard Re: Aktivkohle

    Hallo,
    habe auf meine Anfrage folgende Antwort erhalten:

    "alle genannten Aktivkohlen sind nicht chemisch aktiviert, d.h. weder mit
    Phosphorsäure noch mit Zinkchlorid. Die Kohlen sind Wasserdampfaktiviert.

    Die NA-Sorten sind zusätzlich gewaschen und speziell für den
    Aquarienbereich, da sie einen niedrigen Phoshatgehalt haben.

    Sie wurden wie folgt untersucht:
    100g AK mit 1 Liter Wasser über 24 h extrahiert und dann das Filtrat auf
    Phosphat untersucht. Alle Na-Typen haben Werte von < 5 mg Phosphat / Liter.

    ..."
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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