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  1. #1
    Brosche ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Aquadrakon Black und Jod

    Hallo!

    Ich teste in meinem Süßwasserbecken, welches ich für Garnelenzucht verwende, gerade den Wasseraufbereiter Aquadrakon Black, der ja lt. Herstellerangaben auch Jod enthält.

    Bisher habe ich (nicht wirklich täglich, aber doch mehr oder minder regelmäßig) einen Tropfen Jod in das Becken gegeben, so wie es auch für Meerwasserbecken empfohlen wird. Aber da ja jetzt schon im Wasseraufbereiter Jod habe, frage ich mich, wie sich das auf meine bisherige Joddosierung auswirkt.

    Gefühlt hätte ich gedacht, da Jod sehr schnell zerfallen soll, unmittelbar nach der Anwendung von Aquadrakon Black ein oder zwei Tage mit der extra Jodgabe auszusetzen und dann wie gewohnt weiterzumachen. Oder?

    Gruß
    Ulrike

  2. #2
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard AW: Aquadrakon Black und Jod

    Hallo,
    Zitat Zitat von Brosche Beitrag anzeigen
    Bisher habe ich (nicht wirklich täglich, aber doch mehr oder minder regelmäßig) einen Tropfen Jod in das Becken gegeben, so wie es auch für Meerwasserbecken empfohlen wird. Aber da ja jetzt schon im Wasseraufbereiter Jod habe, frage ich mich, wie sich das auf meine bisherige Joddosierung auswirkt.
    um das korrekt zu beantworten, müßte ich schon wissen, was "Jod" genau sein soll. Also welche Konzentration welcher Iodverbindung wird da in welcher Menge auf welches Wasservolumen zugegeben?
    Gefühlt hätte ich gedacht, da Jod sehr schnell zerfallen soll, unmittelbar nach der Anwendung von Aquadrakon Black ein oder zwei Tage mit der extra Jodgabe auszusetzen und dann wie gewohnt weiterzumachen. Oder?
    Iod zerfällt nicht, Iod ist ja schließlich ein Element, da käme ja nur radioaktiver Zerfall in Frage :-)
    Wo soll es also hin? Schwerlösliche Schwermetalliodide bilden sich im Aquarium bei Anwesenheit von Chelatoren (Dünger, Wasseraufbereiter) nicht.
    Im Meerwasserbereich ist Iod tatsächlich meist nicht lange haltbar, was an der Abschäumung, bzw. der Kombination Abschäumung/Ozonisierung liegt, die Iod recht effektiv entfernt. Zudem verbrauchen einige Lebewesen gezielt größere Mengen Iod, z.B. Schwämme, deren Skelett bis zu 13 % der Trockenmasse Iod enthält.

    Im Süßwasser sehe ich keinen Mechanismus, der den Iodgehalt rasch und effektiv senkt.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  3. #3
    Brosche ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Aquadrakon Black und Jod

    Zitat Zitat von Andreas Kremser Beitrag anzeigen
    Im Süßwasser sehe ich keinen Mechanismus, der den Iodgehalt rasch und effektiv senkt.
    Dann ist meine Frage auch schon beantwortet.

    Danke
    Ulrike

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