DRAK Kopf-Graphik
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  1. #1
    sabernd ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Verwendung Duradrakon

    Erstmal Hallo, und ja ich weiß --> es gibt hier schon einiges zu diesem Thema, und doch muss ich nochmals fragen:

    Aufgrund eines sehr hohen Silikatwertes meines Leitungswassers habe ich zukünftig vor, mein AQ-Wasser mit VE-Anlage herzustellen.
    Jetzt soll Duradrakon zum Einsatz kommen, wenn da nicht die so oft beschriebenen Probleme mit dem Auflösen wären, die mich etwas beunruhigen.

    Derzeit führe ich nur eine Teilentsalzug durch, um die KH zu senken.
    Das teilentsalzte Wasser (ca. 150ltr.) wird über Nacht belüftet um den ph-Wert wieder ansteigen zu lassen. Eine gesonderte Umwelzung findet nicht statt.

    Wird der Zeitraum reichen um Duradrakon aufzulösen?
    Was ist noch zu tun, um ein Auflösen zu erreichen?

    'Bin für jeden Tip dankbar.

    Gruß
    Bernhard

    zu meinem Becken:

    ca. 280 ltr. Netto ( 350ltr. brutto )
    Beleuchtung T8 4mal 36W
    Beleuchtungszeit 2*6 Std. 4Std. Unterbrechung
    CO2-Zufuhr elektr. geregelt
    WW wöchentlich ca 50%
    Bepflanzung ca. 80% davon 70% schnellwachsend

    Fe ~0,05
    PO4 ~0,1
    NO2 n.N
    NO3 ~ 5,0
    PH ~6,8
    LW 180
    Kh 4

  2. #2
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard AW: Verwendung Duradrakon

    Hallo,
    Zitat Zitat von sabernd Beitrag anzeigen
    Jetzt soll Duradrakon zum Einsatz kommen, wenn da nicht die so oft beschriebenen Probleme mit dem Auflösen wären, die mich etwas beunruhigen.
    also zur Ehrenrettung von Duradrakon muß ich erwähnen, daß die Anzahl der Fragen oder Problemschilderungen verglichen mit den Verkaufszahlen absolut unbedeutend ist.
    Der Punkt ist der, man benötigt CO2 zur kompletten Auflösung. Am schnellsten funktioniert es, wenn man das CO2 geregelt zuführt.
    Wird der Zeitraum reichen um Duradrakon aufzulösen?
    Was ist noch zu tun, um ein Auflösen zu erreichen?
    Nun, da man das CO2 benötigt, um Duradrakon aufzulösen, darf es nicht mehr durch Belüftung ausgetrieben werden. Es ist je nach Menge an CO2 und Duradrakon sogar möglich, daß es nicht ausreicht.
    Wenn genug CO2 vorhanden ist, geht das Auflösen sehr zügig. 1 - 2 Stunden genügen dann. Wenn nicht nützt auch viel Zeit nichts.
    Natürlich löst sich aus der Luft auch wieder CO2 in der Lösung, da dieser Gleichgewichtswert aber nur ca. 0,5 mg/l CO2 entspricht, funktioniert das eher schlecht.
    CO2-Zufuhr elektr. geregelt
    Ich gehe beim Wasserwechsel anders vor. Ich bereite das Wasser nicht im Tank auf, sondern mache den Wasserwechsel direkt mit UO-Wasser und gebe anschließend das Duradrakon aufgeschlämmt in einem großen Becher (1 - 2 l) direkt in den Überlauf des Beckens, das Filterbecken oder direkt zum Ansaugstutzen des Topffilters.
    Die CO2-Anlage des Beckens sorgt dann für genug CO2-Nachschub, der Filter übernimmt die Verteilung und gröberes Material wird bis zur Auflösung vom Filter zurück gehalten.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  3. #3
    sabernd ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Verwendung Duradrakon

    Zitat Zitat von Andreas Kremser Beitrag anzeigen
    also zur Ehrenrettung von Duradrakon muß ich erwähnen, daß die Anzahl der Fragen oder Problemschilderungen verglichen mit den Verkaufszahlen absolut unbedeutend ist.
    davon bin ich selbstverständlich auch ausgegangen, aber man will sich halt so wenig Probleme wie möglich einhandeln.

    Zitat Zitat von Andreas Kremser Beitrag anzeigen
    Nun, da man das CO2 benötigt, um Duradrakon aufzulösen, darf es nicht mehr durch Belüftung ausgetrieben werden.
    das mache ich ja auch nur, um nicht mit dem niedrigen Ph-Wert von ca. 5,5 direkt ins Becken zu gehen

    Zitat Zitat von Andreas Kremser Beitrag anzeigen
    Ich gehe beim Wasserwechsel anders vor. Ich bereite das Wasser nicht im Tank auf, sondern mache den Wasserwechsel direkt mit UO-Wasser.
    das wollte ich wegen dem wie schon erwähnten niedrigen PH-Wert nicht machen.


    Zitat Zitat von Andreas Kremser Beitrag anzeigen
    und gebe anschließend das Duradrakon aufgeschlämmt in einem großen Becher (1 - 2 l) direkt in den Überlauf des Beckens, das Filterbecken oder direkt zum Ansaugstutzen des Topffilters.
    Die CO2-Anlage des Beckens sorgt dann für genug CO2-Nachschub, der Filter übernimmt die Verteilung und gröberes Material wird bis zur Auflösung vom Filter zurück gehalten.
    ... also nicht "direkt" ins Becken, sondern über den Ansaugstutzen in den Filter... ?! --> na dann werde ich das mal so probieren.
    Das würde aber heißen, dass ich bis zur vollständigen Auflösung von Duradrakon einen sehr niedrigen KH-Wert im Becken habe, da ja mein Ausgangswasser keine oder kaum KH hat.

    sorry fürs lästig sein ...

    Gruß
    Bernhard

  4. #4
    Avatar von andreas kremser
    andreas kremser ist offline Administrator
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    Standard AW: Verwendung Duradrakon

    Hallo,
    Zitat Zitat von sabernd Beitrag anzeigen
    davon bin ich selbstverständlich auch ausgegangen, aber man will sich halt so wenig Probleme wie möglich einhandeln.
    klar, versteh ich ja. Nur wird das Forum auch von Google gelesen. Von daher wollte ich es einfach nicht unkommentiert stehen lassen.
    ... also nicht "direkt" ins Becken, sondern über den Ansaugstutzen in den Filter... ?! --> na dann werde ich das mal so probieren.
    Das würde aber heißen, dass ich bis zur vollständigen Auflösung von Duradrakon einen sehr niedrigen KH-Wert im Becken habe, da ja mein Ausgangswasser keine oder kaum KH hat.
    Wieviel % Wasserwechsel sind es denn? Das Restwasser im Becken hat ja auch eine KH.
    Ich mach das übrigens schon seit Jahren so, weder Fische noch Pflanzen haben sich an der kurzzeitigen Absenkung der Härte jemals gestört. Ist ja letztlich auch nicht anders als wenn es regnet.
    Man kann ja auch einen Teil in den Tank geben und rühren, dann wird zumindest der hohe CO2-Gehalt rasch gebunden und der pH neutral.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  5. #5
    sabernd ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Verwendung Duradrakon

    Hallo,

    erstmal Danke dafür, dass Sie stets um eine hilfreiche Antwort bemüht sind...

    Zitat Zitat von Andreas Kremser Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Wieviel % Wasserwechsel sind es denn? Das Restwasser im Becken hat ja auch eine KH.
    ca. 50% wöchentlich ( ca. 150ltr.) bei KH 4. Die kurzfristige Absenskung der KH macht mir eigentlich keine Probleme, solange noch genug zum Puffern übrig bleibt.

    Gruß
    Bernhard

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