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Zu viel PO4 im Leitungswasser, wie senken?
Hallo,
in meinem 200l Becken habe ich zur Zeit einen PO4 Wert von ~1,0 mg/l, dass ist meiner Meinung nach zu hoch und sicher der Hauptgrund für mein sehr lästiges und unschönes Pinselalgenwachtum.
Eine Hauptursache ist der hohe PO4 Wert in meinem Leitungswasser, er liegt so ungefähr bei 0,6 mg/l (gemessen mit dem PO4 Test von s**a, hat jemand vielleicht Erfahrung mit diesem Test?). Genauer läßt sich der Wert mit diesem Test leider nicht ermitteln, da keine weiteren Abstufungen zwischen 0,5 und 1,0 vorliegen.
Ich wechsel wöchentlich 50% des Aquarienwassers. An schnellwachsenden Pflanzen sind in dem Becken unter anderem Gymnocoryne s., rotala rotundifolia, eine 1,8m Riesenvalisnerie und limnophila sessiliflora. Gefüttert wird 5-6mal die Woche, 4 mal Frostfutter, 1-2 mal Züflo. Das Becken ist gut besetzt. Gedüngt wird mit Ferrdrakon 2ml/Tag und Kaliumsulfat 0,1g/Tag.
Jetzt meine Frage: Gibt es eine Möglichkeit, den PO4 Wert des Wechselwassers zu senken (evtl. irgendwelche PO4 Binder, wenn es sowas gibt)? Die Möglichkeiten Umkehrosmose und Vollentsalzer sind mir bekannt.
Danke für die Antworten
Grüße,
Frank
Grüße,
Frank
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Re: Zu viel PO4 im Leitungswasser, wie senken?
Hallo,
ich habe mittlerweile ein Mittel gefunden, es nennt sich "phosphat reduct" von amt**.
Kennt vielleicht jemand dieses Mittel oder hat jemand bereits Erfahrungen damit gemacht? Gibt es da evtl. Nachteile / Schäden bei der Anwendung für die Pflanzen. Ich habe leider keine Ahnung, wie dieses Mittel funktioniert. Wird wohl in einem FIlternetzbeutel benutzt.
Grüße,
Frank
Grüße,
Frank
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Re: Zu viel PO4 im Leitungswasser, wie senken?
Hallo,
es gibt z.B. von ### ein Produkt (wohl auf Zeolith-Basis), daß Phosphat sehr effektiv bindet (Phosphex irgendwas). Nur aufpassen, unter 0,1 mg/l fangen einige Pflanzen deutlich Hunger zu schreien an, und mit dem Präparat kommt man drunter.
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Re: Zu viel PO4 im Leitungswasser, wie senken?
Hallo,
ich kenn das Präparat nicht. Es gibt neben PO4-bindenenden Stoffen auf Autauscherbasis (z.B Zeolithe) auch noch Flüssigpräparate auf EisenIIIchlorid oder Aluminiumchlorid-Basis. Hier wird das Phosphat dann mitgefällt, wenn Eisen- bzw. Aluminiumhydroxid ausfallen.
Die Methode hat den Nachteil, daß das Wasser angesäuert wird, daß sich ein Teil des PO4's wieder zurücklöst und das man den ausfallenden Staub absaugen und den Filter reinigen muß, um das PO4 endgültig aus dem System zu entfernen.
Dafür ist die Methode auch sehr gut bei Trübungen und Algenblüten, da diese koaguliert werden und damit ausgefiltert werden können.
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Re: Zu viel PO4 im Leitungswasser, wie senken?
Hallo Andreas,
meine Vorstellung war folgende: Ich möchte das PO4 aus dem Frischwasser, je nach PO4 Wert im Aquarium, entfernen. Hierzu würde ich das Wasser in Eimern / kleinen Aquarium vorbereiten und dann später ins Becken füllen. Langfristig könnte ich den PO4 Wert so senken. Welche Methode ist hierfür geeignet:
> Es gibt neben PO4-bindenenden
> Stoffen auf Autauscherbasis (z.B Zeolithe)
Diese Stoffe werden doch in einen Filter gegeben. Kann ich den Filter nur bei Bedarf für das Frischwasser nutzen, oder muß er immer in Betrieb sein? Ich weiss leider nicht wie lange es dauert, bis das Phosphat aus 60l Frischwasser gebunden ist. Aber die restliche Zeit würde der Filter dann ruhig stehen. Eine direkte Zugabe in den Aquarienfilter möchte ich vermeiden, um ein unkontrolliertes Absinken des PO4 Wertes zu vermeiden. Kann man diese Zeolithe auch in kleinen Mengen direkt im Aquarium platzieren (Netzsäckchen) und so je nach Bedarf, z.B. nach einem Wasserwechsel, für einige Stunden anwenden (wäre sicher einfacher)?
> Flüssigpräparate auf EisenIIIchlorid oder
> Aluminiumchlorid-Basis. Hier wird das Phosphat dann mitgefällt,
> wenn Eisen- bzw. Aluminiumhydroxid ausfallen.
> Die Methode hat den Nachteil, daß das Wasser angesäuert wird,
> daß sich ein Teil des PO4's wieder zurücklöst und das man den
> ausfallenden Staub absaugen und den Filter reinigen muß, um das
> PO4 endgültig aus dem System zu entfernen.
Funktioniert diese Methode auch in einem Eimer? Dann wäre das mit dem Staub kein Problem mehr.
Welche Methode würdest Du vorziehen? Methode 1 ist wohl effizienter?
Danke und Grüße,
Frank
Grüße,
Frank
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