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Re: Bartalgen
Hallo,
das soll so funktionieren: sobald die Passivierung der Oberfläche beseitigt ist (wie auch immer), beginnt sich das Eisen im Wasser aufzulösen, wobei es normalerweise sofort oxidieren würde (Rost). Bei Anwesenheit von Phosphaten bildet sich dabei aber auch schwerlösliches Eisenphosphat.
Man kann auch eine Lösung von Eisenchlorid langsam zutropfen. Hier werden auch Phosphate mitgefällt, allerdings auch alle anderen Spurenelemente.
Vorsicht: das Wasser wird dabei stark angesäuert.
Das ausgefällte Eisenoxid und -phosphat muß anschließend durch eine Reinigung des Filters aus dem Becken entfernt werden, sonst löst es sich irgendwann wieder.
Von der Stahlwollemethode halte ich aber aus folgenden Gründen gar nichts:
Wenn man reine Eisenspäne hätte, wäre nicht viel einzuwenden, aber ein Stahl unbekannter Herkunft enthält eine Reihe Schwermetalle unbekannter Menge und Art (Vanadium, Chrom, Molybdän, Nickel, Kobalt, Mangan....), die sich dann evtl. in toxischer Menge lösen.
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Re: Bartalgen
Hi Andreas!
>Das ausgefällte Eisenoxid und -phosphat muß anschließend durch eine Reinigung des >Filters aus dem Becken entfernt werden, sonst löst es sich irgendwann wieder.
ich wollte es eigentlich für meinen Schwimm-Gartenteich in Betracht ziehen, aber der hat keinen Filter......somit kann ich es eigentlich vergessen...oder? (Teich hat etwa 300.000 liter)
habe heuer vermehrtes Grünalgenwachstum, da ich vorigen Herbst Teich nach 10 jahren total entschlammt habe und da sind natürlich auch einige Pflanzen mitgegangen.... werde wohl bei der Methode des regelmäßigen Abfischens bleiben müssen......
>Wenn man reine Eisenspäne hätte, wäre nicht viel einzuwenden
naja, das wären bei meiner Wassermenge sicher einige "Kilos".........:-)))
>Man kann auch eine Lösung von Eisenchlorid langsam zutropfen.
sicherlich auch eine Menge bei meinem Volumen, wie stehts dann mit einer Aufsalzung des Wassers?
viele Grüße Johannes
P.S.: aber ich krieg das eisenphosphat ja eh nicht wieder aus dem Teich........somit scheint es ja eh egal zu sein......... (bestenfals eine Verzögerung,für den Frühling, wenn Algenwachstum einsetzt denke ich........?)
P.P.S.: Du bist auf meine Frage: Blätter irgendwie "rutschiger " zu machen nicht eingestiegen. Gibts nicht eine Chemikalie, die die Blattspreiten etwas glatter zu machen hilft, ohne gleich die Spaltöffnungen zu verstopfen? Ich denke da an Victoria regia: da haftet auch kein Schmutz dran. Wurde sogar von Villeroy&Boch als patent für Klosetts/Urinale angemeldet. Weiß aber nix genaues drüber......kann auch nach irgendwelchen physikalischen Gesetzen funktionieren......
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Re: Bartalgen
Hallo,
> ich wollte es eigentlich für meinen Schwimm-Gartenteich in
> Betracht ziehen, aber der hat keinen Filter......somit kann
> ich es eigentlich vergessen...oder? (Teich hat etwa 300.000
> liter)
Ooops, dürfte ein reichlich unpraktikables Vorhaben werden - vorsichtig ausgedrückt :-)
> naja, das wären bei meiner Wassermenge sicher einige
> "Kilos".........:-)))
Müßte im Chemikalienhandel zu besorgen sein.
> sicherlich auch eine Menge bei meinem Volumen, wie stehts
> dann mit einer Aufsalzung des Wassers?
Die Aufsalzung ist weniger das Problem (man fällt ja etwas aus, damit erniedrigt man den Leitwert wieder), sondern die unvermeidliche Ansäuerung, wenn man das in größerem Maßstab durchführt.
> P.P.S.: Du bist auf meine Frage: Blätter irgendwie
> "rutschiger " zu machen nicht eingestiegen. Gibts nicht eine
ich finde die Frage nicht, kannst Du mir den Link geben oder sie noch mal stellen?
> Chemikalie, die die Blattspreiten etwas glatter zu machen
> hilft, ohne gleich die Spaltöffnungen zu verstopfen? Ich
> denke da an Victoria regia: da haftet auch kein Schmutz dran.
> Wurde sogar von Villeroy&Boch als patent für Klosetts/Urinale
> angemeldet. Weiß aber nix genaues drüber......kann auch nach
> irgendwelchen physikalischen Gesetzen funktionieren......
das ist eine physikalische Geschichte. Die Oberfläche hat winzige Noppen und kann daher von einer Flüssigkeit mit hoher Oberflächenspannung wie Wasser nicht benetzt werden.
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Re: Bartalgen
Hi Andreas!
oki, ich laß es mit meinem Gartenteich........ schließlich gehts ja auch mit Abfischen der Algen.....nächstes Jahr wachsen eh wieder mehr Pflanzen......
viele Grüße und Danke!
Johannes
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Re: Bartalgen
Hi Andreas!
Hier mal ein kurzer "Bartalgen-Zwischenbericht"
Trotz spärlicher Fütterung, vielen Wasserwechseln sowie regrelmäßigem Nachdüngen mit Deinem Dünger werden meine Bartalgen immer mehr.
(zumindest nicht weniger) Die Echinodoren wachsen sehr langsam, wie Wasserlinsen überhaupt nicht ( ! ) hydrocotyle leucocephala ebenfalls nicht viel.
viele Grüße Johannes
P.S.: ich bin bald für 1 Monat auf Urlaub. Mich gruselt es, was ich da vorfinden werde wenn ich heimkome......
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