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  1. #1
    Avatar von Andreas Kremser
    Andreas Kremser ist offline Administrator
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    Standard Neu: Bactedrakon

    Natürliche Filterbakterien für alle Süßwasseraquarien

    Enthält eine speziell abgestimmte, rein natürliche Mischung verschiedener nitrifizierender und denitrifizierender Bakterien, die unentbehrlich für das biologische Gleichgewicht im Wasser sind. Die Bakterien werden bei Zugabe ins Aquariumwasser sofort aktiv.


    • Vorbeugung vor Wassertrübungen
    • Zügige Umwandlung von giftigem Ammoniak (Ammonium oberhalb pH 7,5) und Nitrit in ungiftige Stoffe
    • Beschleunigter Abbau organischer Abfallstoffe
    • Stabilisierung des biologischen Gleichgewichts
    • Ungefährlich für Menschen, Tiere und Umwelt


    Dosierung
    Zur laufenden Pflege sowie nach Wasserwechsel und Filterreinigung wöchentlich
    3 ml / 100 l Aquarienwasser

    Nach Krankheitsbehandlungen und als Filterstarter bei Neueinrichtungen
    1. - 5. Tag je 5 ml / 100 l Aquarienwasser
    6. - 10. Tag je 3 ml / 100 l Aquarienwasser


    Wie man von den professionellen Betreibern von kommunalen und industriellen Kläranlagen lernen kann, konkurrieren auch die Abbaubakterien in einer Kläranlage um Raum und Nährstoffe wie die Lebewesen in jedem anderen Biotop auch. Ein Aquarium ist aus Sicht des Mikrobiologen in diesem Sinne auch nur ein kleineres Klärbecken. Ohne Eingriffe von außen etabliert sich mit der Zeit zwar eine mehr oder weniger gut funktionierende Bakterienflora, die aber aus unserer Sicht (möglichst rascher und effektiver Schadstoffabbau) nicht optimal arbeitet. Deswegen werden dem System regelmäßig selektierte und optimierte Bakterienstämme mit hohem Abbauvermögen zugesetzt, um die Mikrobiologie in die gewünschte Richtung zu beeinflussen.
    Mit Bactedrakon können Sie das nun im Aquariummaßstab ebenso wie die Profis handhaben. Deswegen empfehlen wir Bactedrakon eben nicht nur zur Beckeneinrichtung und nach der Filterreinigung, sondern eben auch regelmässig dazwischen, um immer eine möglichst optimal abbauende Bakterienkultur im Filter und Aquarium zu ermöglichen.

    Erhältlich in 2 Gebindegrößen

    100 ml ausreichend für 3.200 l Aquarienwasser
    250 ml ausreichend für 8.000 l Aquarienwasser


    Hinweise

    • Vor Gebrauch bitte kräftig schütteln!
    • Außer Reichweite von Kindern aufbewahren
    • Vor direkter Sonneneinstrahlung, Hitze und Frost schützen


    Webshop...
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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  2. #2
    thefish ist offline Neuer Benutzer
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    Standard AW: Neu: Bactedrakon

    Hallo,

    zu Bactedrakon ergeben sich bei mir einige Fragen:

    Wäre es hinsichtlich Nitritpeak risikolos, ein mit Bactedrakon angeimpftes, komplett neueingerichtetes Aquarum sofort mit Fische zu besetzen?
    Hintergrund ist, daß ich mittelfristig plane, eines meiner Becken komplett auszuräumen und dabei die gesamte Einrichtung von Schnecken zu desinifzieren (wegen Zuchtbemühungen in diesem Becken, sonst stören mich Schnecken nicht). Ideal wäre es, wenn die Fische direkt nach dieser Aktion sofort wieder ihr Aquarium beziehen könnten. Nur ist dieses dann ja auch biologisch "tot", deshalb der Gedanke an Bactedrakon.

    Ohne Eingriffe von außen etabliert sich mit der Zeit zwar eine mehr oder weniger gut funktionierende Bakterienflora, die aber aus unserer Sicht (möglichst rascher und effektiver Schadstoffabbau) nicht optimal arbeitet. Deswegen werden dem System regelmäßig selektierte und optimierte Bakterienstämme mit hohem Abbauvermögen zugesetzt, um die Mikrobiologie in die gewünschte Richtung zu beeinflussen.
    Welche positiven Folgen würden/könnten sich den in der Praxis für das Aquarium durch diese optimierten Bakterienstämme ergeben?
    Diese Frage stellt sich mir aus Perspektive eines Aquarianers, dessen Becken bisher ohne Bakterienzugaben eigentlich gut und ohne größere Komplikationen laufen.

    Dann eine eher allgemeine Frage: Ich frage mich schon seit längerem, wie man die Bakterien in solchen Präparaten eigentlich "haltbar" macht. Meinen laienhaften biologischen Kenntnissen nach würde ich vermuten, daß sie wie alle Lebewesen irgendeine Art von Nahrung und Möglichkeit, Stoffwechsel zu betreiben, brauchen, um nicht abzusterben. Ist also in den Flaschen irgendeine Art von Nahrung für die Bakterien vorhanden? Oder befinden sich diese in einer Art Stasis und erwachen daraus erst, wenn sie ins Aquarium gelangen?

    Viele Grüße,
    Jan

  3. #3
    Avatar von Andreas Kremser
    Andreas Kremser ist offline Administrator
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    Standard AW: Neu: Bactedrakon

    Hallo,
    Zitat Zitat von thefish Beitrag anzeigen
    Wäre es hinsichtlich Nitritpeak risikolos, ein mit Bactedrakon angeimpftes, komplett neueingerichtetes Aquarum sofort mit Fische zu besetzen?
    da Nitrifizierer wesentlich langsamer wachsen als Kohlenstoffverbindung-abbauende Bakterien (Teilungsrate max. 1/Tag), würde ich es auch mit Bactedrakon nicht übertreiben. Allerdings wird hier wohl auch deutlich, daß eine ausreichend hohe Startpopulation an den betreffenden Nitrifizierern einen Zeitvorsprung gegenüber einem völlig ungeimpften Becken ermöglicht.
    Ohne sofortigen Fischbesatz würde ich den Ratschlägen zum Einfahren von Aquarien folgen und das Becken gezielt etwas "füttern", indem man eine kleine Mengen Fischfutter zerreibt (nur wenige Flocken) und in das Becken gibt. Mit Nahrung haben es auch die Nitrifizierer deutlich leichter.
    Wenn man das Becken sofort mit Fischen besetzen muß, würde ich die nächsten Tage möglichst auf eine Fütterung verzichten.
    Übrigens, die zugegebenen Nitrifizierer benötigen bis zu 24 h, um sich im Substrat anzusiedeln. Das sollte man bei den Wasserwechselintervallen berücksichtigen.
    Welche positiven Folgen würden/könnten sich den in der Praxis für das Aquarium durch diese optimierten Bakterienstämme ergeben?
    Der Haupteffekt ist ein erhöhte Nitrifikationsleistung bei gleicher Filterfläche, bzw. die Möglichkeit eine erhöhte Spitzenbelastung (aus was für Gründen auch immer, Unfälle, unerkannte Todesfälle etc.) wegzustecken, ohne daß sich gefährlich hohe Konzentrationen an Schadstoffen bilden.
    Diese Frage stellt sich mir aus Perspektive eines Aquarianers, dessen Becken bisher ohne Bakterienzugaben eigentlich gut und ohne größere Komplikationen laufen.
    Das sollte der Normalfall sein, denn wenn man einigermaßen vernünftig beim Beckenbesatz ist, bewegt man sich nicht an der Belastungsgrenze des Beckens. Die Unterschiede werden sich erst dann in voller Auswirkung zeigen, wenn es gerade einmal nicht so läuft, wie es sollte.
    Oder befinden sich diese in einer Art Stasis und erwachen daraus erst, wenn sie ins Aquarium gelangen?
    Das trifft es ganz gut. Eine Eigenschaft der Nitrifizierer ist, daß das von Ihnen gebildete Nitrat in höheren Konzentrationen hemmend auf ihren Stoffwechsel wirkt. Sie werden nach der Wachstumsphase in der Kultur durch die Zugabe von Nitrat in eine Art Winterschlaf gezwungen, in dem sie bleiben, bis die Bedingungen sich wieder verbessern. Durch die Zugabe in das Aquariumwasser wird die Nitratkonzentration stark abgesenkt und die Bakterien nehmen ihre Stoffwechseltätigkeit wieder auf.
    Deswegen wäre es auch eine sehr dumme Idee, die Lösung in den Flaschen verdünnen zu wollen.
    Nasse Grüße

    Andreas Kremser (DRAK-Aquaristik)

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