Glossar
Ein kleines Lexikon in der Aquaristik verwendeter Begriffe aus Naturwissenschaft und Technik.
All
| Term | Definition |
|---|---|
| EC |
Effektivkonzentration. „Effective Concentration”. Effektivdosis |
| ED |
Effektivdosis. Der Index gibt den Prozentwert der reagierenden Individuen an (meist auf 50 % bezogen). |
| EDDHA |
Ethylendiamindi(o-hydroxyphenylessigsäure) [„acetic acid”], Komplexbildner (Chelator).
Wegen der starken Bindungen zwischen Fe(III) und phenolischen OH-Funktionen sind Chelate dieses Typs viel stärker als jene mit reinen Carboxyl-Chelatoren wie z.B. EDTA und daher auch bei höheren pH-Werten stabil. |
| EDTA |
Ethylendiamintetraessigsäure [„acetic acid”], Titriplex II, Komplexbildner (Chelator)
Schon die freie Säure hat eine nur geringe Akuttoxizität. Die LC50 von Lepomis macrochirus (Blauer Sonnenbarsch) liegt bei 159 mg/l, die der Alge Sc. quadricauda liegt bei 11 mg/l. |
| EHPG |
Andere Bezeichnung für EDDHA |
| Ektoparasit |
Ein Parasit, der außen (griech. ekto) auf seinem Wirt sitzt. |
| endogen |
im Körper selbst, im Körperinneren entstehend, von innen kommend. |
| Endoparasit |
Ein Parasit, der innerhalb (griech. endo) seines Wirtes schmarotzt. |
| Entropie |
Vereinfacht ausgedrückt, das physikalisches Maß der Unordnung (Wahrscheinlichkeit) eines Systems. |
| Enzym |
Biokatalysator, ermöglicht chemische Reaktionen, die ohne Enzym nicht ablaufen würden, ohne sich selbst zu verbrauchen. |
| Eq |
Abkürzung für E(Ä)quivalent, ein Ausdruck für das Mengenverhältnis der beteiligten Moleküle oder Ionen. |
| essentiell |
Bezeichnung für Stoffe, die vom Körper nicht selbst gebildet werden können und daher mit der Nahrung zugeführt werden müssen. |
| Ester |
Chemische Bezeichnung für die unter Wasserabspaltung entstandene Verbindung zwischen einem Alkohol und einer Säure. |
| Ethacridin |
Desinfektionsmittel, Antiseptikum. In vielen frei verkäuflichen Präparaten für Fische enthalten. Meist als Lacat (Salz der Milchsäure). |
| Ethoxyquin |
Synthetisches, hochwirksames Antioxidationsmittel. Zwar wird von einigen Quellen dem Ethoxyquin selber ein cancerogenes Potential zugeschrieben, diese Ergebnisse kamen aber aus Untersuchungen mit der vieltausendfachen Überdosierung bei Ratten, die daraufhin Nierenschäden mit nachfolgenden bösartigen Entartungen entwickelten. Ich meine, daß die positiven Effekte beim Fettabbau, das minimale vorhandene Risiko des Etoxyquin mehr als aufwiegen. |
| Ethylendiamin |
Starker Amin-Komplexbildner. Überführt Schwermetalle in wenig giftige Komplexe. Wird aber rasch von Bakterien metabolisiert. |
| Ethylgrün |
Basischer Triphenylmethanfarbstoff, ähnlich Malachitgrün |
| Eukaryo(n)ten |
Organismen, in denen das genetische Material (Chromosomen) in einem Kern zusammengefasst ist; dieser wird durch eine Kernmembran als subzellulare Struktur vom Cytoplasma abgetrennt. |
| Eutrophierung |
Belastung eines natürlichen bzw. künstlichen Gewässers mit Düngesubstanzen. I.d.R. handelt es sich dabei hauptsächlich um Nitrat und Phosphat. |
| Fenbendazol |
s. auch Flubendazol. Ein weiteres als Anthelminthikum gut wirksames Benzimidazolcarbamat. |



