Chlorella vulgaris Mikroalgenpulver und -granulat
Mikroalge - Jungfischfutter, Zusatzfutter für Fische und Decapoden, für eigene Futtermischungen
Systematik
Stamm Chlorophyta (Grünalgen)
Klasse Chlorophyceae (Grünalgen im engeren Sinn)
Ordnung Chlorococcales (Kugelige Algen ohne Geiseln)
Familie Oocystaceae
- Zellen einzeln oder in kleinen Kolonien
- Zellwände glatt, warzig oder mit langen Borsten
- Vermehrung ausschließlich durch Aplanosporen (Autosporen: Die Aplanosporen nehmen bereits in der Zelle ihre endgültige Gestalt an)
- Typisch für die Familie ist die Vermehrung durch Autosporen
Gattung Chlorella
- Grüne Kugelalgen
- Zellen rund, Membran sehr dünn, Zellen stets einzeln, Chloroplast glockenförmig, exzentrische Vakuole
- Vermehrung durch Autosporen, die zu 4 bis 16 in der Mutterzelle entstehen
- In allen Süßgewässern verbreitet
- sehr klein: nur 5 - 10 µm
- Etwa 10 Arten, die nur sehr schwer zu unterscheiden sind
- Symbionten u.a. in Protozoen
Art vulgaris
Kultur
In Leitungswasser mit einem Hydrokulturdünger. Die Kultur muß belüftet werden. Gewinnung durch Sedimentation über mehrere Stunden.
Zur leichteren Verdauung bei kommerziellen Anwendungen wird die Zellwand schonend aufgeschlossen (diese besteht aus ansonsten unverdaulicher Zellulose).
Literatur
Dr. Ingo Botho Reize, DATZ 54(2), 60 (2001). - Kurzbericht Dr. Ingo Botho Reize, Koralle 2(8), 36 (2001).
Darreichungsformen
- Sprühgetrocknetes Pulver
- Extrudiertes Granulat
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