Das Abenteuer beginnt!

Jens Bleicher in d.r.t.a kurz nach dem erstmaligem Kauf von Ferrdrakon:

Der folgende Text wurde in einer leeren Wohnung auf dem Boden neben etwas gefunden, was früher einmal ein normal bewachsenes Aquarium gewesen sein könnte:

Tagebuch von Jens Bleicher
Eintrag vom 10.11.2000:

 

Nach langem Zögern und (hoffentlich) richtigem Abwägen aller Gefahren habe ich es heute gewagt. Allen Warnungen zum Trotz ist es passiert:
Die erste Ration von Doc. Kremsers Dünger ist in den Becken.
Ich rechne mit dem schlimmsten und gebe die Hoffnung dennoch nicht auf. Ich schlage mein Lager am Rande des Dschungels auf und warte ab.

 

Es hat begonnen!
Der Dschungel scheint immer dichter zu werden und seltsame Schatten bewegen sich an der Grenze des Sichtbaren. Aus dem Dunkel ertönen wiederholt nie zuvor gehörte Geräusche.
Meine Machete liegt bereit.

 

Ein undurchdringbarer Urwald umgibt mich. Es wird immer dunkler und ich denke in diesem Dickicht kann kein sonnenhungriges Lebewesen mehr leben. Das Experiment ist auf grausige Weise gelungen. Neptun, der Gott der Aquaristik, stehe mir bei.
Ich bin verloren. Wenn Ihr in den nächsten 10 Tagen keine Nachricht erhaltet, schickt bitte keinen Suchtrupp!
Lebt wohl und haltet mein Andenken in Ehren.

 

Etwas passiert. Etwas kommt auf mich z....

 

Hier bricht der Tagebucheintrag ab. Dies soll all den leichtfertigen unter Euch als Warnung dienen.

Gruß Jens

P.S.: OK. Ein Tag nach dem ersten Dünger ist noch zu kurz um etwas zu sagen - aber man wird doch etwas vor sich hinträumen dürfen ;-))))

To be continued (oder auch nicht)

 

Korinna Imle & Peter Hovorka:

... soso, der Tagbucheintrag reißt also ab... hmmm Hatte der verschollene, mutige Aquarianer vielleicht unwissentlich auch fleischfressende Pflanzen angepflanzt? Die Legende sagt, daß die bei leichtfertigem Einsatz von Doc Kremsers Dünger sogar schon mal einen ganzen Ochsen verschlungen haben - was natürlich wieder die Frage aufwirft: wie kommt der Ochse zum AQ ins Wohnzimmer? Wer weiß.......

 

Detlef Jäger:

Als die Tagebuchaufzeichnung, des seit über zwölf Stunden vermissten Aquarianer J. Bleicher, H. M. Stanley erreichte, machte er sich abermals auf die Suche (wir erinnern uns an die nunmehr legendäre Suche nach David Livingstone) und begab sich in den wilden Dschungel. Auch das Gerücht, nachdem J. Bleicher mittlerweile längst verstorben sei, konnte H. M. Stanley nicht von der tollkühnen Suche abhalten. Nach zahlreichen Stunden in der grünen Hölle soll, so lautete die neue Legende, H. M. Stanley den völlig entkräftigten J. Bleicher entdeckt und in britischer Manier mit den Worten:
„Mr. J. Bleicher, wenn ich nicht irre” begrüßt haben.