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Nicht nachgewiesene Essentialität

Silizium

Das Silikatanion ist durch seine hohe Affinität zu Eisen-/Manganoxiden und -hydroxiden befähigt dort sorbierte Phosphatanionen zu mobilisieren.

Die Aufnahme erfolgt vor allem passiv in Form der undissoziierten Säure.
In der Pflanze ist die Kieselsäure relativ schwer beweglich und findet sich entweder in amorpher Form oder als Galaktoseester in den Zellwänden der Epidermis bei Monokotyledonen, dagegen im Zellinneren, sowie in Pflanzenhaaren bei Dikotyledonen.

Silizium gilt für bestimmte Kulturen (z.B. Reis) als unentbehrlich, für andere als nützlich.

Spezifische physiologische Funktionen werden seit langem gesucht, bisher aber mit wenig Erfolg.
An der Stabilisierung der Zellwände ist es sicherlich beteiligt.

Bei Siliziummangel kommt es zu einer Hemmung des Phosphateinbaus in ATP und Zuckerphosphate sowie der Ligninbiosythese.

Ein guter Silikatgehalt erhöht die Mangantoleranz durch Hemmung der Eisen- und Manganaufnahme.

 

Zinn

Bei Amberger finden sich keine Angaben zu Zinn.
Ein altes Kosmos-Bändchen (Herrmann Römpp, Spurenelemente, Kosmos, 1954, Stuttgart, Franckh'sche Verlagshandlung) erwähnt eine sog. „Nährlösung A - Z” zur vollständigen Spurenelementeversorgung nach R.D. Hoagland (1884 - 1949), die unter anderem Zinn(II)chlorid in geringen Mengen enthält.

 

Quellennachweis

[pro toto] Anton Amberger, Pflanzenernährung, 4. Auflage, 1996, Eugen Ulmer Verlag, Stuttgart

[1] Funktionen von Bor im Stoffwechsel höherer Pflanzen - Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

[2] Presseinformation Nr. 225/26. Juni 2001 der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn