Extrakte



Schwarzerlen-Extrakt als Huminstoffquelle

Zuerst steht das Sammeln der Schwarzerlenzäpfchen an. Die Schwarzerle (Alnus glutinosa) ist ein bis zu 25 m hoher Baum mit schwarzer Borke, der an Graben, Bach- und Flußrändern zu finden ist. In feuchten Niederungen und Mooren finden sich auch kleine, lockere Bestände. Das Holz ist im Wasser lange haltbar und wird daher oft zum Bau von Bootsstegen verwendet. Aufgrund dieser Eigenschaften sind Erlenholz und -wurzeln auch bedingt für die Aquaristik geeignet.

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Tee-Extrakt als Huminstoffquelle

nach Uwe Römer, DATZ 43(5), 314 (1990)

Ein Paket Schwarzer Tee wird 20 min. in Umkehrosmosewasser gekocht. Der erste Aufguß wird verworfen (enthält praktisch das gesamte Coffein und andere Schadstoffe). Der Tee wird nun so oft erneut ausgekocht, bis er völlig erschöpft ist, was man daran erkennt, daß der Sud farblos bleibt. Der Sud wird in einem Behälter gesammelt und belüftet bis die Schaumbildung aufhört (ca. 14 Tage; s.a. auch Schwarzerlenextrakt). Dieser Tee-Extrakt ist im Gegensatz zu Torfextrakt weitgehend pH-neutral.

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