Diagnose bei Pflanzenschäden
Es werden die häufigsten Mangelerscheinungen beschrieben und wertvolle Tipps gegeben.
Von großer Bedeutung ist, daß fast die Hälfte der uns berichteten und mit Bildern illustrierten vorgeblichen „Mangelerscheinungen” regelmässig auf Fraßschäden durch Welse oder Schnecken zurückzuführen ist.
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Chlorosen bei Wasserpflanzen
Chlorosen sind Chlorophyll- (Blattgrün)-Bildungsstörungen. Dafür kommt jedes Element, das entweder im Chlorophyll enthalten oder bei dessen Synthese beteiligt ist, in Frage:
Enthalten sind: Stickstoff (Nitrat, Ammonium), Magnesium
An der Synthese beteiligt sind u.a.: Eisen, Mangan
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Frassschäden bei Wasserpflanzen
Diese müssen differentialdiagnostisch von Blattschäden durch Spurenelementemangel unterschieden werden.
Häufig sind hungrige Harnischwelse (z.B. Ancistrus-, Panaque- oder Peckoltia-Arten) oder Schnecken (von allen Apfelschneckenarten frißt nur Pomacea bridgesi keine Pflanzen, wohl aber schon gammelnde Blätter) die Ursache der Schäden.
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Hinweise und Tipps zur Düngung und Pflanzenpflege
- Eisenspiegel
- Elektronische Vorschaltgeräte
- Mangelerscheinungen
- Mischen und Verdünnen verschiedener Dünger
- Mythen und Legenden
- Phosphatfällung
- Stickstoffquelle Chelatoren
- Tropfengröße
- UV-Wasserklärer
- Wirbellose Tiere
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Nährstoffmangel- erscheinungen bei Wasserpflanzen
Wachstumsgesetze
1855 Liebig'sches Minimumgesetz
Der im Minimum befindliche Wachstumsfaktor ist allein für den Ertrag verantwortlich! Gilt heute strenggenommen nicht mehr, weil eine Steigerung des Minimumfaktors zwar zur stärksten Wachstumsteigerung führt, der Einfluß der anderen Nährstoffe dabei aber nicht berücksichtigt wird.
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