Glossar
Ein kleines Lexikon in der Aquaristik verwendeter Begriffe aus Naturwissenschaft und Technik.
S
| Begriff | Definition |
|---|---|
| Saponine |
Eine Stoffklasse pflanzlicher Glykoside, die in Wasser kolloidale, seifenartige Lösungen bildet.
|
| Säurebindungsvermögen |
Wert für das Puffervermögen eines Wassers gegen Titration mit einer starken Säure bis pH 4,3 in mmol/l. Dieser Wert mal 2,8 ergibt die Karbonathärte (KH) in ° dH. Wobei die KH allerdings definitionsgemäß nie größer als die Gesamthärte (GH) werden kann. |
| SBV | |
| Schilddrüsenhormon |
3,5,3'-Triiodthyronin (T3) |
| Schuppenwürmer |
Transversotrema sp. Beipielsweise im Buch „Gesundheit für Zierfische” von Mehlhorn / Springer Verlag, beschrieben und in letzter Zeit nicht so selten...bzw recht häufig. Zur Diagnose, muss man die Fische genau beobachten, ob sie einige Schuppen haben die weißlich/trübe sind. Besonders auf schwarzen Zeichnungen fallen sie auf, sonst am besten im Gegenlicht. Der Wurm schiebt sich unter einzelne Schuppen wie eine Zecke und saugt dort. Hier auszugsweise aus oben genannten Buch: Einige Süß- und Seewasserarten, häufig bei Neons Fundort : Unter den Schuppen
Biologie und Merkmale: Saugwurm ( digene Egel), der vornehmlich als Endoparasit innere Organe befällt. Diese Art lebt allesdings ektoparasitisch und ernährt sich von Hautresten und Blut der Wirte... Übertragung: adulte Egel -> Körperkontakt, Neubefall nur nach vorheriger Vermehrung in Schnecken. Symptome: starker Befall mit den unter den Schuppen sitzenden Egeln führt zu Endzündungen und sekudären Infektionen; massenhaftes Auftreten zu Blutarmut und Tod, Bauchwassersucht, bzw. FTB. Diagnose: Suche mit der Lupe an der Körperoberfläche der Fische Vorbeugung: Meiden von Schnecken in Fischaquarien, Neuzugänge untersuchen Bekämpfung: Praziquantel im Medizinalbad: 20 mg/l für 90 Min. 10 mg/l für bis zu 48 Stunden bei 22°C |
| selbstfertil |
fertil: fruchtbar. |
| Selen |
ist einerseits ein Halbmetall mit Halbleitereigenschaften, andererseits verhält es sich in vielen Reaktionen sehr ähnlich wie Schwefel und kann diesen in vielen Verbindungen ersetzen. Biologische Bedeutung haben daher auch Selen-haltige Aminosäuren und andere Verbindungen, die von den entsprechenden Schwefel-haltigen Verbindungen abgeleitet sind.
Sie erfüllen wichtige oxidative Schutzfunktionen in den körpereigenen Redoxsystemen: |
| Sorbate |
Salze der Sorbinsäure |
| sorbieren |
durch chemisch-physikalische Kräfte binden. |
| Sorbinsäure |
Unbedenkliches Konservierungsmittel, das natürlich in hohen Konzentrationen in den unreifen Früchten der Vogelbeere (Erberesche) vorkommt. |
| Spirulina |
Eine sehr eiweißreiche, offenbar für viele Fische wohlschmeckende Alge. Ist neben Chlorella eine weitere oft in Futtermitteln verwendete Mikroalge. |
| Sporangium |
Behälter, in dem Sporen gebildet werden. Im einfachsten Fall eine einzige Zelle. |
| Stammlösung |
Eine einmal angesetzte Lösung eines Stoffs mit bekannter Konzentration, auf die dann zur weiteren Verwendung (weitere Verdünnung oder Dosierung) immer wieder zurückgegriffen wird. |
| Stomata |
Kleine „hydraulisch gesteuerte” Ventile in der Blattoberfläche, die den Gas- und Wasserhaushalt des Blattes regeln. |
| Synergismus |
Das Zusammenwirken von Substanzen oder Faktoren, die sich gegenseitig fördern. |



