Glossar

Ein kleines Lexikon in der Aquaristik verwendeter Begriffe aus Naturwissenschaft und Technik.

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C

Begriff Definition
Ca-Pantothenat

Calcium-Salz der Pantothensäure

Camallanus

Ein parasitärer Nematode. Die Weibchen gebären lebende Junge, die direkt ohne Zwischenwirt wieder andere Fische befallen können.

Canthaxanthin

Ein natürliches Carotinoid. Wird in der Futtermittelindustrie zur Verstärkung roter Farbtöne bei Eiern und Tieren verwendet.

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Carbinol

Alte Bezeichnung für einen tertiären Alkohol (an den Anknüpfungskohlenstoff der alkoholischen Hydroxylfunktion sind noch 3 weitere Kohlenstoffatome gebunden).
Sekundärer (2 weitere Kohlenstoffatome ), primärer (1 weiteres K. ) Alkohol.

carcinogen

auch cancerogen, karzinogen, kanzerogen. Krebserregend, krebsfördernd.

Carnitin

„Vitamin Br” - Nicht-Vitamin

Mitwirkung am Transport langkettiger Fettsäuren an der inneren Mitochondrienmembran. Normalerweise ausreichende Eigensynthese.

Carotinoide

Farbstoffe ursprünglich pflanzlichen Ursprungs, die u.a. für die Bildung der gelben bis roten Farbstoffe von Fischen notwendig sind.

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Carrageen

Geliermittel aus Rotalgen. Irisch Moos.

Gewinnung durch Auslaugen mit kochendem Wasser. Anschließende Fällung mit Alkohol in dem Carrageen unlöslich ist.

Verwendung z.B. in Tortenguß oder in kalorienreduzierter Nahrung (quillt auf und spiegelt damit ein größeres Nahrungsvolumen vor).

Hinweise auf Veränderungen am Verdauungs- und Immunsystem bei Nagern.

Casein

Milcheiweiß 

Caudale

Schwanzflosse 

Cestoden

Bandwürmer; parasitäre Würmer. Die Fortpflanzung der Zwitter erfolgt über einen Generationswechsel. 

Chelator

Komplex-Ligand, der mehr als eine Koordinationsstelle des Zentralatoms belegt. Aus entropischen Gründen ist so ein Komplex stabiler, als der entsprechende mit einzelnen und unabhängigen Liganden. Gerne verwendet werden NTA, EDTA (6), HEEDTA (7), DTPA (7,5) und EDDHA (10). In Klammern der pH bis zu dem der Komplex stabil ist.

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Chloramin T

Desinfektionsmittel. Wird auch als Anthelminthikum eingesetzt. Entweder wird das freie Chloramid oder das Natriumsalz, das in Wasser leichter löslich ist, eingesetzt.

Chloramphenicol

Bakteriostatisch wirkendes Antibiotikum mit rel. breitem Wirkungsspektrum, ursprünglich isoliert aus Streptomyces venezulae, jetzt aber überwiegend synthetisiert. Gegen grampositive und -negative Bakterien; bei schweren Infektionen, Typhus, Paratyphus und bestimmten Formen bakterieller Meningiten.

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Chlorat

Das Kaliumsalz ist als „Unkraut-Ex” bekannt - ein Totalherbizid. Schädigt garantiert nicht nur Algen, sondern eben auch alle anderen Pflanzen. Der Einsatz als Algizid in einigen Präparaten ist daher äußerst fragwürdig. 

Chlorbleichlauge

Natriumhypochlorit-Lösung. Ein sehr starkes Oxidationsmittel. Wird in Form des Calciumhypochlorit-Calciumchlorid-Doppelsalzes (frühere „Transportform” von Chlor) in Schwimmbädern zum Desinfizieren eingesetzt.

Achtung: Niemals ansäuern! Es entwickelt sich sonst hochgiftiges Chlor-Gas!

Chlorella

Neben Spirulina eine weitere oft in Futtermitteln verwendete Mikroalge.

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Chlorose

Mangelnde Ausbildung von Blattgrün. Kann viele verschiedene Ursachen haben.

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Cholin

Nicht-Vitamin

Normalerweise ausreichende Eigensynthese aus der essentiellen Aminosäure Methionin. Das setzt aber voraus, daß Methionin im Überschuß vorhanden ist, d.h. nicht für die Proteinsynthese verbraucht wird was nicht immer der Fall ist.

Chromosom

Sichtbarer Träger der Erbinformation. Auf den Chromosomen sind die Gene (Erbanlagen) linear angeordnet. 

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